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	<title>Michael Volz - PKC Freudental</title>
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	<title>Michael Volz - PKC Freudental</title>
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		<title>Sommerferien: Fotorallye &#8222;Schlamasseltov&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 19:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte / Pressestimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Am 7. und 8. September 2026 machten sich fünf Kinder im Rahmen unseres Kinderferienprogramms auf eine ganz besondere Entdeckungstour durch Freudental. Gemeinsam waren wir auf den Spuren jüdischen Lebens und vieler spannender Geschichten unterwegs. Mit dabei hatten wir große Plakate&#8230;
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<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/sommerferien-fotorallye-schlamasseltov/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;Sommerferien: Fotorallye &#8222;Schlamasseltov&#8220;&#8221;</span>&#8230;</a></div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. und 8. September 2026 machten sich fünf Kinder im Rahmen unseres Kinderferienprogramms auf eine ganz besondere Entdeckungstour durch Freudental. Gemeinsam waren wir auf den Spuren jüdischen Lebens und vieler spannender Geschichten unterwegs. Mit dabei hatten wir große Plakate der <a href="https://www.kulturregion-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener" title="">Kulturregion Stuttgart</a> mit jiddischen Sprüchen und Redewendungen. Unsere Aufgabe: Orte in Freudental finden, zu denen diese Sprüche passen. Dort stellten wir die Plakate auf, knipsten ein Gruppenfoto und lauschten den Geschichten, die sich dahinter versteckten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="360" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/09/Fussweg-Ich-lieb-mein-Kaff.jpg" alt="" class="wp-image-5959" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/09/Fussweg-Ich-lieb-mein-Kaff.jpg 640w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/09/Fussweg-Ich-lieb-mein-Kaff-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
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<p>Zum Start führte uns der Spruch<strong>&nbsp;„Ich lieb mein Kaff“</strong>&nbsp;zum großen Thema Heimat. Was bedeutet Heimat eigentlich für uns? Und was bedeutete es für die Jüdinnen und Juden, die hier über Generationen hinweg lebten? Wir sprachen darüber, was einen Ort zur Heimat macht – Menschen, Erinnerungen, vertraute Wege und das Gefühl, dazuzugehören. Das wurde besonders deutlich auf dem jüdischen Friedhof, wo wir das Gedicht „Mein kleines Dorf“ von Julius Marx hörten.Bei&nbsp;<strong>„Jetzt aber mal Tacheles!“</strong>&nbsp;ging es ums Klartextreden. Wir erfuhren von Menschen, die auch nach 1933 den Mut hatten, offen ihre Meinung zu sagen und sich gegen Unrecht zu stellen. Gleichzeitig fragten wir uns: Warum haben andere geschwiegen? Und wie viel Mut braucht es manchmal, Tacheles zu reden?</p>



<p>Dann hieß es:&nbsp;<strong>„Glaub nicht jeden Schmu!“</strong>&nbsp;Ausgerechnet mit diesem Spruch landeten wir in der evangelischen Kirche. Ein bisschen Schmu in der Kirche? Das konnten wir natürlich nicht einfach so stehen lassen – oder vielleicht gerade doch. Herzlichen Dank an Pfarrerin Johanna van Oorschot, die mitgemacht und uns die Kirchentüren geöffnet hat!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="549" height="309" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/09/Kirche-Schlamasseltov-1.jpg" alt="" class="wp-image-5958" style="width:643px;height:auto" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/09/Kirche-Schlamasseltov-1.jpg 549w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/09/Kirche-Schlamasseltov-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 549px) 100vw, 549px" /></figure>
</div>


<p>Und weil wir schon einmal da waren, kam gleich noch eine ordentliche Portion Chuzpe dazu.&nbsp;<strong>„Was für eine Chuzpe!“</strong>&nbsp;bedeutet ungefähr:&nbsp;<em>Was für eine Frechheit – die oder der traut sich aber was!</em>&nbsp;Einen frechen jiddischen Spruch mitten in die Kirche zu stellen, dafür brauchten auch wir ein kleines bisschen Chuzpe. Zum Abschluss wurde&nbsp;<strong>„Ganze Woche hart malocht“</strong>&nbsp;plötzlich lebendig. Denn auf einmal tauchte&nbsp;<strong>Sidonie Hermann</strong>&nbsp;auf. Gemeinsam mit ihr reisten wir zurück ins Frühjahr 1938. Wir erfuhren, wie sie damals lebte, wer in ihrem Wohnhaus ein und aus ging und wie sich das Leben in Freudental kurz vor den Novemberpogromen veränderte. Aus einem Haus und einem Namen wurde so die Geschichte eines Menschen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><em>Und Sidonie Hermann wird uns wiederbegegnen: Ab&nbsp;<strong>Frühjahr 2027</strong>&nbsp;ist unser neuer Theaterspaziergang&nbsp;<strong>„ADOLF MUSS WEG“</strong>&nbsp;in Freudental zu erleben. Auch dort wird Sidonie eine Rolle spielen und die Geschichte des Ortes auf ganz besondere Weise vorstellen.</em></p>



<p>Nach zwei Tagen voller Geschichten, Entdeckungen, Tacheles, Schmu, Chuzpe und ziemlich viel Freudental bleibt vor allem eines: Geschichte steckt nicht nur in Büchern. Manchmal wartet sie direkt vor der Haustür – man muss nur losgehen und nach ihr suchen.</p>



<p><em>Text: Rebecca Volk, Fotos: Florian Hatzlhoffer</em></p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/sommerferien-fotorallye-schlamasseltov/">Sommerferien: Fotorallye „Schlamasseltov“</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ferienprogramm: Fotorallye &#8222;Schlamasseltov&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 09:48:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/ferienprogramm-fotorallye-schlamasseltov/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;Ferienprogramm: Fotorallye &#8222;Schlamasseltov&#8220;&#8221;</span>&#8230;</a></div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/ferienprogramm-fotorallye-schlamasseltov/">Ferienprogramm: Fotorallye „Schlamasseltov“</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Ausflug nach Freudental</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 15:15:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte / Pressestimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Am Dienstag, den 05.05.2026, unternahmen die beiden vierten Klassen gemeinsam einen Ausflug nach Freudental. Insgesamt machten sich 42 Kinder und fünf Begleitpersonen mit dem Fahrrad auf den Weg und meisterten die Strecke von der Kleinsachsenheimer Grundschule bis nach Freudental und&#8230;
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<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/ausflug-nach-freudental/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;Ausflug nach Freudental&#8221;</span>&#8230;</a></div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 05.05.2026, unternahmen die beiden vierten Klassen gemeinsam einen Ausflug nach Freudental. Insgesamt machten sich 42 Kinder und fünf Begleitpersonen mit dem Fahrrad auf den Weg und meisterten die Strecke von der Kleinsachsenheimer Grundschule bis nach Freudental und später auch wieder zurück.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="802" height="1024" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/06/WhatsApp-Image-2026-06-23-at-16.59.34-802x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5805" style="aspect-ratio:0.7832265988244583;width:234px;height:auto" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/06/WhatsApp-Image-2026-06-23-at-16.59.34-802x1024.jpeg 802w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/06/WhatsApp-Image-2026-06-23-at-16.59.34-235x300.jpeg 235w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/06/WhatsApp-Image-2026-06-23-at-16.59.34-768x981.jpeg 768w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/06/WhatsApp-Image-2026-06-23-at-16.59.34-1203x1536.jpeg 1203w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2026/06/WhatsApp-Image-2026-06-23-at-16.59.34.jpeg 1253w" sizes="(max-width: 802px) 100vw, 802px" /></figure>
</div>


<p>Die insgesamt etwa 15 Kilometer lange Strecke wurde trotz kleinerer Komplikationen — heruntergesprungener Fahrradketten und einem Sturz — erfolgreich gemeistert. Mit etwas Verspätung erreichten wir die Feuerwehr in Freudental, wo sich die Klassen aufteilten. Die 4a besuchte zunächst den jüdischen Friedhof außerhalb der Ortschaft, während sich die 4b auf den Weg zur ehemaligen Synagoge machte.</p>



<p>Auf dem jüdischen Friedhof erhielt jedes Kind einen kleinen Stein, der nach jüdischem Brauch auf ein Grab gelegt werden durfte. Außerdem betrachteten wir gemeinsam das Grab von Julius Marx und hörten sein Gedicht „Mein kleines Dorf“. „Ich sah den schönsten Gottesdom mit schlanken Säulen, goldenen Altären und Perlgeschmeid aus fernen Weltenmeeren, doch keine Kirche war so schön, wie die Daheim in meinem Dorf.“ An diesem Beispiel wurde deutlich, wie eng viele jüdische Menschen mit ihrer Heimat und ihrem Heimatort verbunden waren und wie schmerzhaft der Verlust dieser Heimat durch Verfolgung gewesen sein muss. Der Blick vom Grab direkt auf die Kirche von Freudental war bei dieser Strophe besonders eindrucksvoll.</p>



<p>In der Synagoge stand das Buch: „Du wirst gerettet werden: Die Cellistin von Auschwitz“ von Barbara Kirschbaum im Mittelpunkt. Auf große Papieraufsteller wurden die Buchseiten gedruckt und standen in einem Kreis in der Synagoge aufgebaut. Das Buch erzählt die Geschichte von Anita Lasker-Wallfisch und ihrer Schwester Renate Lasker-Harpprecht, die gemeinsam das Konzentrationslager Auschwitz überlebten.</p>



<p>Ein herzliches Dankeschön gilt Michael Volz (im Bild beim Erklären hebräischer Schriftzeichen) und Ike Trinkner vom Pädagogisch &#8211; Kulturellen Centrum Ehemalige Synagoge Freudental für die eindrucksvollen Führungen, für die Beantwortung der vielen interessierten Fragen der Kinder und das altersgerechte Heranführen an ein so wichtiges Thema unserer Geschichte.</p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/ausflug-nach-freudental/">Ausflug nach Freudental</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>MULTI ART &#8211; Tote Ratten und Gummibärchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 12:26:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
In der einladend vorbereiteten Synagoge war ein leckeres Buffet aufgebaut, als die Gäste zur letzten Veranstaltung unseres 40er-Festjahres ankamen. Ein besonderer Abend mit mannigfaltiger Kunst fand am 12. Dezember 2025 im PKC statt. Beeindruckend waren die großformatigen Bilder von Jan&#8230;
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<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/multi-art-tote-ratten-und-gummibaerchen/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;MULTI ART &#8211; Tote Ratten und Gummibärchen&#8221;</span>&#8230;</a></div>
<p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/multi-art-tote-ratten-und-gummibaerchen/">MULTI ART – Tote Ratten und Gummibärchen</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fl-builder-content fl-builder-content-5667 fl-builder-content-primary" data-post-id="5667"><div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-p7u85sih069a fl-row-default-height fl-row-align-center fl-row-layout-fixed-fixed" data-node="p7u85sih069a">
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	<p>In der einladend vorbereiteten Synagoge war ein leckeres Buffet aufgebaut, als die Gäste zur letzten Veranstaltung unseres 40er-Festjahres ankamen.</p>
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	<p>Ein besonderer Abend mit mannigfaltiger Kunst fand am 12. Dezember 2025 im PKC statt. Beeindruckend waren die großformatigen Bilder von Jan F. Welker, zu denen wir Texte von Kai Bliesener und Joachim Speidel hörten. Manchen blieb ob der Klarheit und Wahrheit der aufgezeigten menschlichen Abgründe die Spucke weg...</p>
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	<p>Ein Auszug aus unserem Gästebuch: Ihr habt den Zeitgeist in einer dunklen Wolke über uns schweben lassen und unser Augenmerk auf die Ratten gerichtet, die wieder aus ihren Löchern kommen. Menschen wie Ihr bestärken uns im Widerstand!</p>
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	<p>Noch ein Kommentar aus dem Gästebuch:<br />
Texte und Musik zu ausdrucksstarken Bildern - ein stimmiges und einprägsames Gesamtkunstwerk. Danke fürs Nicht-Wegschauen, wenn Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Schwer verdaulich zwar, aber wo haben solche Texte und Themen ihren Platz wenn nicht hier im PKC?</p>
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	<p>Abschlussbetrachtung: Die Geschichten haben traurig und wütend gemacht, aber auch wachgerüttelt. Und es bleibt festzuhalten: Ratten (hier dargestellt von Jochen Faber!) können sehr putzig sein, vor allem aber sind sie ausgesprochen intelligent und uns Menschen gar nicht so unähnlich...</p>
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		<title>HAPPY BIRTHDAY PKC!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 18:19:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte / Pressestimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Slideshow]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Rückblick auf einen wunderschönen OPEN DOORS - Konzertabend
</div>
<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-5/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;HAPPY BIRTHDAY PKC!&#8221;</span>&#8230;</a></div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rückblick auf einen wunderschönen OPEN DOORS &#8211; Konzertabend</strong></p>



<p>Ihren jeweils 40. Geburtstag feierten das PKC und das Ludwigsburger Blechbläser Quintett (LBQ) mit einem gediegenen Konzert am Freitag, den 4. Juli 2025. Zur Feier dieses Anlasses spielte das LBQ eine festliche und fetzige Auswahl aus seiner 40jährigen Karriere, also ein &#8222;Best of&#8220;– Programm der Stücke, mit denen sich das Ensemble seit seiner Gründung beschäftigt hat.</p>



<p>Es spielten Hubertus von Stackelberg und Andreas Spannbauer an der Trompete, Michael Peuser an der Posaune und Dorian Kraft an der Tuba. Der erkrankte Harald Domes wurde am Horn von Miriam Zimmermann spontan, aber höchst souverän vertreten. Zu hören waren Originalkompositionen und Arrangements aus allen Stilrichtungen, von Barock bis Klassik, von Jazz bis Pop, von Oper bis Musical, die einen kurzweiligen musikalischen Sommerabend garantierten. Hubertus von Stackelberg moderierte das bunte Programm von Händel über Gershwin bis Duke Ellington sehr unterhaltsam und am Ende wünschte sich (und bekam) das Publikum mehrere Zugaben!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/Mercato-1-1024x576.jpg" alt="Jazzband mit Gitarre, Schlagzeug, Kontrabass und Trompete bei Live-Auftritt auf kleiner Bühne." class="wp-image-4963"/><figcaption class="wp-element-caption">Die MERCATO JAZZ BAND im PKC</figcaption></figure>



<p>Im Vorprogramm hob die MARCATO JAZZ BAND bereits ab 17 Uhr die Stimmung der Festgäste. Christof Schaff an der Trompete, Benny Reiner am Bass sowie die Brüder Jörg Wolss an der Gitarre und Organisator Gerd Wolss am Schlagzeug stiegen dabei in die Fußstapfen ihrer Väter und ließen den Namen MARCATO wieder aufleben! Die besondere Atmosphäre dieses Abends können Sie auch an den weiteren Bildern erkennen:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/IMG_0913-1024x576.jpg" alt="Mehrere Personen sitzen und stehen im Außenbereich, begrüßen sich und führen angeregte Gespräche." class="wp-image-4960"/><figcaption class="wp-element-caption">Herzliche Begrüßung mit einem Freigetränk im Hof des PKC</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/IMG_1042-1024x576.jpg" alt="Vier lächelnde Erwachsene stehen zusammen in einem Raum und halten einen großen Scheck über 1.000 Euro in der Hand. Zwei Frauen stehen in der Mitte, flankiert von zwei Männern. Im Hintergrund sind eine Menora und Notenständer zu sehen." class="wp-image-4964"/><figcaption class="wp-element-caption">Kuratoriumsmitglied Bürgermeister Alexander Fleig überraschte uns <br>mit einer außergewöhnlichen Geburtstagsspende der BRUKER &#8211; Stiftung: VIELEN DANK!</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/IMG_1074-1024x576.jpg" alt="Ein kleines Musikensemble spielt auf der Bühne in einem sanft beleuchteten Saal mit hohen Decken, gewölbten Fenstern und violett-blauer Beleuchtung. Das Publikum sitzt und schaut den Musikern zu. Auf der rechten Seite ist eine Leinwand zu sehen." class="wp-image-4961"/><figcaption class="wp-element-caption">Die ehemalige Synagoge war stimmungsvoll in Szene gesetzt von Norbert Maier, Firma Sound Chip.  </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/IMG_1122-1024x576.jpg" alt="Eine große Gruppe von Menschen sitzt in Stuhlreihen in einem hell erleuchteten Raum und beobachtet aufmerksam etwas oder jemanden, der nicht zu sehen ist, und applaudiert. Die Atmosphäre wirkt lebendig und engagiert." class="wp-image-4962"/><figcaption class="wp-element-caption">Beide Formationen erhielten sehr viel Applaus, das LBQ musste noch mehrere Zugaben geben!</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250704-Titelbild-Kultur-1-1024x576.jpg" alt="Ein Innenhof wird nachts von bunten Lichtern in Blau-, Grün-, Violett- und Orangetönen beleuchtet, die die traditionelle Architektur und das Fachwerk des Gebäudes hervorheben. Innerhalb des beleuchteten Bereichs sind Tische und Pflanzen zu sehen." class="wp-image-4957"/><figcaption class="wp-element-caption">Auch nach dem Konzert luden die milden Temperaturen und das schöne Ambiente noch zum Verweilen ein!</figcaption></figure>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="209" height="130" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/07/jpg-farbig-Nur_Logo_StKKB.jpg" alt="Roter Hintergrund mit weißer Schrift: &quot;Stiftung Kunst, Kultur und Bildung&quot; oben rechts und &quot;Kreissparkasse Ludwigsburg&quot; mit weißem Sparkassenlogo darunter." class="wp-image-4973"/></figure>
</div>


<p><em><strong> </strong><em><strong>Wir danken der Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg für die großzügige finanzielle Unterstützung</strong></em></em> <em>sowie Benjamin Helsen für die wunderbaren Fotos von diesem besonderen Abend. </em></p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-5/">HAPPY BIRTHDAY PKC!</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>10. FSJ Kultur 2024/25</title>
		<link>https://pkc-freudental.de/10-fsj-kultur-umbauprojekt-turmzimmer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=10-fsj-kultur-umbauprojekt-turmzimmer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 12:56:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FSJ Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Das Projekt zum Umbau des Turmzimmers basiert einerseits auf der Idee, dort oben ein schönes Studierzimmer mit eigener Nachschlagebibliothek zu errichten, welches zur Forschung und Erforschung unserer Bestände den perfekten Raum bietet. Die andere Überlegung ist, dass die aktuell auf&#8230;
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt zum Umbau des Turmzimmers basiert einerseits auf der Idee, dort oben ein schönes Studierzimmer mit eigener Nachschlagebibliothek zu errichten, welches zur Forschung und Erforschung unserer Bestände den perfekten Raum bietet. Die andere Überlegung ist, dass die aktuell auf dem Turm gelagerten Akten (Hausarchiv und Altregistratur sowie Finanzakten) eine bessere Lagerung verdient haben und brauchen.</p>



<p>Meine ursprüngliche Idee war ein schlichtes Umräumen der Regalbestände in den Magazinkeller und das Befüllen der entstehenden Plätze mit einer Auswahl von Büchern bzw. Veröffentlichungen des PKC in den unteren Ebenen der Regale. Außerdem sollte die Nutzfläche durch eine Teil-Abdeckung des Treppenschachts mit begehbaren Brettern massiv vergrößert werden. Die entstehende Nutzfläche sollte dann zur Installation eines Computertischs und eines Kartentischs dienen; damit wäre der Raum aufgewertet worden.</p>



<p>Die Umsetzbarkeit eines solchen Projekts wurde bald in Frage gestellt und ich sollte meinen Entwurf auf das Allerwesentlichste reduzieren. Nun habe ich den Fokus des Projekts auf die Archiv- und Bibliotheksarbeit gelenkt und eine allgemeine Prüfung der Bestände auf Inhalt, Archivwürdigkeit, Arbeitsaufwand, den kassierbaren (also zum Aussortieren freigegebenen) Teil sowie Zustand und Lagerung durchgeführt. Da Schimmelgefahr besteht, wurden auf meine Initiative hin Luftfeuchtemessgeräte angeschafft.</p>



<p>Mein Projekt bleibt wie einige andere Ideen aus Zeit- und Kostengründen sowie bautechnischen Problemen unvollendet. Es hat aber dennoch wichtige Einflüsse darauf, was das Turmzimmer sein könnte, wie man mit Archivgut umzugehen hat sowie was für ein Potential, aber auch was für einen Arbeitsaufwand eine Bibliothek und ein gut geführtes Archiv mit sich bringen. </p>



<p>Interessanter Weise gab es in den 80er Jahren schon einmal die Idee, in diesem „Migdal Meir“ genannten Raum („Meier-Turm“ nach einem berühmten Freudentaler Rabbiner) eine Bibliothek bzw. ein Studierzimmer einzurichten. Das fanden wir allerdings erst heraus, nachdem ich meine Idee vorgestellt habe. Das Projekt hat folglich leider noch keinen Abschluss gefunden! Immerhin habe ich damit auf eventuell entstehende Probleme hingewiesen bzw. die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, und dies ist als ein guter Teilerfolg zu betrachten. Außerdem können andere Freiwillige oder ehrenamtlich Mitarbeitende in der Zukunft daran weiterarbeiten.</p>



<p><em>Text: Felix Kräutl, März 2025</em></p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/10-fsj-kultur-umbauprojekt-turmzimmer/">10. FSJ Kultur 2024/25</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Masál tov! Jüdische Feste im Jahreskreis</title>
		<link>https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-4/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jerusalem-duo-4</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 15:07:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte / Pressestimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Ein sehr gelungener Begegnungs- und Vermittlungsabend im PKC!
</div>
<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-4/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;Masál tov! Jüdische Feste im Jahreskreis&#8221;</span>&#8230;</a></div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein sehr gelungener Begegnungs- und Vermittlungsabend im PKC!</strong></p>



<p>In Kooperation mit den Religionsgemeinschaften der Stadt Sachsenheim und der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs haben wir vor großem Publikum einen feinen Austauschabend der Reihe &#8222;Weißt Du, wer ich bin?&#8220; in der ehemaligen Synagoge Freudental gestaltet. Bei einem leckeren Abendimbiss (Berches, Gebäck, Saft und Wein) ging es um die Begegnung mit den Nachbarn und ums Kennenlernen einer anderen Religion, des Judentums.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/DSCF3320-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4903" style="width:880px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Die beiden Referenten Shushan Pushkin, Student der Archäologie und der jüdischen Studien aus Heidelberg, und Tobias Christ, Künstler und Kalligraph aus Stuttgart, haben kenntnisreich und fesselnd die jüdischen Feste vorgestellt und viele Fragen aus der Zuhörerschaft beantwortet.</figcaption></figure>



<p>Konkret wurden die folgenden Feste von Shushan Pushkin vorgestellt, immer wieder unterbrochen von spannenden Geschichten und kabbalistischen Hinweisen durch Tobias Christ: <br><strong>1. Pessach (&#8222;Überschreiten&#8220;)</strong>, mit dem das landwirtschaftliche Jahr beginnt. Die Mazzen, die ungesäuerten Brote, die man (auch heute noch) in Eile bäckt, wurden bei der Flucht aus Ägypten gegessen und spielen auch beim Pessachfest heute eine wichtige Rolle. Das Publikum bekam gleich koschere Mazzen verteilt. Dazu eine Liebesgeschichte vom König Salomo erzählt, der seinen Ring verlor und als einfacher Koch trotzdem mit einer Prinzessin leben durfte, weil sie mit ihm &#8222;durchbrannte&#8220;. Es ging dabei ums Verlassen von etwas, um etwas Wichtigeres zu behalten&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250518-Tobias-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4907"/><figcaption class="wp-element-caption">Tobias Christ erzählte fesselnde Geschichten!</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>2. Schawuot, das Wochenfest</strong>, denn es liegt sieben Wochen nach Pessach und ist zusammen mit diesem und Sukkot ein Wallfahrtsfest, bei dem man früher, zur Zeit des Tempels, nach Jerusalem gepilgert ist. Heute steht der Tempel nicht mehr, deshalb finden auch keine Wallfahrten mehr statt. Gefeiert wird hier die Gabe der Tora. <br><strong>3. Rosch Haschana, der &#8222;Kopf des Jahres&#8220;</strong>, hier beginnt das neue gezählte Jahr. Nach jüdischer Zählung befinden wir uns im Jahr 5785 nach der Schöpfung. Wichtig ist, an diesem Tag den Klang des Schofars zu hören.<br><strong>4. Jom Kippur, der Versöhnungstag</strong>, ist eigentlich der Schabbat schabbaton, der höchste der Feiertage. An diesem Tag soll man beten und fasten, also &#8222;immateriell sein wie ein Engel&#8220;, um sich seiner Verfehlungen Gott gegenüber und den Mitmenschen gegenüber bewusst zu werden. <br><strong>5. Sukkot nennt man das Laubhüttenfest.</strong> Man soll darin möglichst viel Zeit verbringen und es ist einerseits ein schönes Gefühl, mit vielen gemeinsam betend und spielend unter einem Dach zu sitzen, durch welches man die Sterne sieht &#8211; andererseits ist man auch dem Wetter ausgeliefert und nicht in einem festen Haus, weiß also nicht genau, was morgen wohl kommt. Die religiöse Pflicht ist es, einen Lulav zu schwenken mit den Arba Minim, den vier unterschiedlichen Früchten, das sind Dattelpalme (wegen des Geschmacks), Myrte (wegen des Geruchs), die Zitronatzitrone Etrog (wegen ihres Geschmacks und wegen ihres Geruchs) und die Bachweide (welche weder das eine noch das andere besitzt). So ist es mit der Vielfalt des jüdischen Volkes. <br><strong>6. Chanukka, das Lichterfest</strong>, ist eigentlich ein &#8222;nationales Befreiungsfest&#8220;, denn es erinnert an die Rückeroberung des Jerusalemer Tempels. Dabei geschah ein Ölwunder, denn die aufgefundene Menge an koscherem Olivenöl, die unter normalen Umständen nur einen Tag gebrannt hätte, reichte für acht Tage! Man isst viele ölige Speisen wie Latkes (Kartoffelpuffer) oder Suvganiot (Berliner), die Kinder spielen das Dreidelspiel. Auf dem Dreidel, einem Kreiselwürfel, stehen die vier hebräischen Buchstaben Nun, Gimel, He, Schin, die für &#8222;Nes Gadol Haja Scham&#8220; &#8211; &#8222;Ein großes Wunder geschieht dort&#8220; stehen. Dazu passte die Geschichte, dass Noah nach der großen Flut erst einen Raben und dann eine Taube aussandte, die mit einem Ölzweig zurückkehrte. Von den zwei Oliven daran stellte Noah ein Öl her, dass sich wegen seiner vielen Aufgaben nach der Flut verlor &#8211; und eben beim ersten Chanukka vom Hohenpriester im zurückeroberten Tempel aufgefunden wurde&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/DSCF3328-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4905"/><figcaption class="wp-element-caption">Shushan Pushkin erläuterte Tora und Kommentarspalten.</figcaption></figure>



<p><strong>7. Tu Bischwat &#8211; das Neujahr der Bäume</strong>, markiert einen weiteren Jahresanfang, nämlich den der Natur. In Israel beginnt zu diesem Zeitpunkt im Frühjahr die neue Blüte. Das Fest ist heute wichtiger, denn es stellt einen Bezug zur Natur und zur Bewahrung der Schöpfung her. <br><strong>8. Purim, das bedeutet &#8222;Lose&#8220;</strong>. Bei diesem Fest verkleiden sich die Kinder gern, denn es gibt in der Esther-Rolle eine schöne und mutige Prinzessin, einen richtig bösen Wesir, den Haman, der die Juden in Persien ausrotten will und noch die eine oder andere Nebenrolle. In der Synagoge wird während des Vorlesens des Buchs Esther  immer wieder laut &#8222;Krach geschlagen&#8220;, nämlich immer wenn Haman erwähnt wird. Im Hebräischen sagt man &#8222;Jimach schemoi&#8220;, sein Name möge ausgelöscht werden so wie ein Tora-Schreiber einen Fehler vom Pergament kunstvoll und rückstandsfrei wieder herauskratzen kann.  Auf Nachfrage wurde klargestellt, dass Gott die ganze Geschichte bestimmt, selbst wenn es durch die Hilfe der namensgebenden (&#8222;zufällig&#8220; fallenden) Lose geschieht. Daran erinnert man sich beim Fest Purim. </p>



<p>Beeindruckt von dieser intensiven Innensicht in das Judentum applaudierte das Publikum den beiden Referenten. Viele nutzten auch die Pausenzeiten, um noch weitere Fragen zu stellen. Im Gästebuch bedankten sich die Besucherinnen und Besucher für einen sehr gelungenen und schönen Abend!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/DSCF3306-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4900"/><figcaption class="wp-element-caption">Viola Krasniqi vom PKC hatte Berches, Gemüsesticks, Hummus, Tahini und köstliches Blätterteiggebäck für das Publikum vorbereitet.</figcaption></figure><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-4/">Masál tov! Jüdische Feste im Jahreskreis</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Die verbrannten Bücher sind noch da!</title>
		<link>https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-3/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jerusalem-duo-3</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 20:56:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte / Pressestimmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pkc-freudental.de/?p=4471</guid>

					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Rückblick auf einen sehr gelungenen Kultur- und Erinnerungsabend
</div>
<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-3/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;Die verbrannten Bücher sind noch da!&#8221;</span>&#8230;</a></div>
<p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-3/">Die verbrannten Bücher sind noch da!</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rückblick auf einen sehr gelungenen Kultur- und Erinnerungsabend</strong></p>



<p>Die Bücherverbrennungen im Jahr 1933 wurden von den Nazis als &#8222;Aktionen wider den undeutschen Geist&#8220; verstanden. Damit begann die systematische Verfolgung politisch unliebsamer Schriftsteller und gleichzeitig wurde &#8211; insbesondere unter der Studentenschaft &#8211; eine Wende zur &#8222;nationalsozialistischen Erziehung&#8220; eingeleitet.  </p>



<p>Heinrich Heine schrieb schon 1820 in prophetischer Weise: &#8222;Das war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ Am 4. Mai 2025 haben sich der im PKC beheimatete Lesekreis unter der Leitung von Hanne Bader sowie die Klassen 9a und 9b unserer Kooperationsschule Helene-Lange-Gymnasium Markgröningen unter der Leitung ihres Musiklehrers Klaus Müller zusammengefunden, um daran zu erinnern – ein starkes Gegenprogramm zur Kulturvernichtung!</p>



<p>Hier finden Sie nun einen kurzen Rückblick mit Bildern und Kommentaren der Vortragenden. Das Titelbild zeigt bereits alle Musizierenden gemeinsam bei der Aufführung von Ola Gjeilos &#8222;Days of Beauty&#8220;. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Dorn-Seemann-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4867" style="width:884px;height:auto" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Dorn-Seemann-1024x576.jpg 1024w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Dorn-Seemann-300x169.jpg 300w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Dorn-Seemann-768x432.jpg 768w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Dorn-Seemann-1536x864.jpg 1536w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Dorn-Seemann-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Es war eine sehr wichtige Veranstaltung und mich hat es begeistert, auf diese Weise in meine Kindheit zurückzukommen, <br>indem ich die Autorin Lisa Tetzner vorgestellt habe.&#8220; Adelheid Dorn-Seemann</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Bernhardt-Graevinghoff-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4865" style="width:880px;height:auto" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Bernhardt-Graevinghoff-1024x576.jpg 1024w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Bernhardt-Graevinghoff-300x169.jpg 300w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Bernhardt-Graevinghoff-768x432.jpg 768w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Bernhardt-Graevinghoff-1536x864.jpg 1536w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/05/20250504-Verbrannte-Buecher-Bernhardt-Graevinghoff.jpg 1668w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Es war spannend, außer Alfred Kerr so einen bunten Blumenstrauß verschiedener Autoren zu sehen und andererseits auch zu bemerken, <br>wie viel Vielfalt damals eben nicht mehr zugelassen wurde.&#8220; Kerstin Bernhardt-Grävinghoff</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250504-Verbrannte-Buecher-Haussmann-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4868" style="width:880px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Ich habe Mascha Kaléko vorgestellt. An dem Abend gab es eine wunderschöne Kombination mit der Musik, <br>die die jungen Leute beigetragen haben.&#8220; Ruth Haußmann</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250504-Verbrannte-Buecher-Klavier-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4869"/><figcaption class="wp-element-caption">Emma Kölle und Anna-Maria Kilgus am Klavier</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250504-Verbrannte-Buecher-Loeffle--1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4870"/><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Es hat unserer Gruppe viel gebracht (sogar in der Vorbereitung), dass wir uns mit diesen Autorinnen und Autoren auseinandergesetzt haben. <br>Rosa Luxemburg war wie alle anderen eine Gefangene, die ihre Talente nicht in Freiheit ausleben konnte.&#8220; Renate Bandelow</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250504-Verbrannte-Buecher-Ritter-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4872"/><figcaption class="wp-element-caption">Katharina Ritter, Flöte und Klaus Müller, Klavier</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250504-Verbrannte-Buecher-Ritter-Witopil-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4871"/><figcaption class="wp-element-caption">Katharina Ritter, Flöte mit Emma Witopil, Saxophon und Klaus Müller, Klavier</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250504-Verbrannte-Buecher-Schwertfeger-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4874"/><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Es war wirklich interessant, dass man Leute aufgeführt hat so wie z.B. Joseph Roth, die früher sehr berühmt waren und heute gar nicht mehr bekannt sind.&#8220; Regula Schwertfeger</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250504-Verbrannte-Buecher-Bandelow-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4864" style="width:880px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Es war eine richtige Vielfalt, die da zusammenkam.&#8220; Renate Bandelow hat Stefan Zweig vorgestellt. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250504-Verbrannte-Buecher-Bader-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4863"/><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Eine wunderbar gelungene Veranstaltung in einem schönen Rahmen!&#8220; Hannelore Bader, Leiterin des Lesekreises im PKC, hat Kurt Tucholsky gelesen. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250504-Verbrannte-Buecher-Schlusschor-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4873"/><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Ein großartiger Abend! An so einem Ort so authentische Texte zu hören und dabei auch noch mitzuwirken, hat bei unseren <br>Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.&#8220; Klaus Müller, Musiklehrer am Helene-Lange-Gymnasium</figcaption></figure><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-3/">Die verbrannten Bücher sind noch da!</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>EPHRAIM KISHON ZUM 100. GEBURTSTAG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 09:14:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte / Pressestimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Ein fröhlicher Leseabend mit vierhändiger Klaviermusik und nachdenklichen Momenten
</div>
<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-2/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;EPHRAIM KISHON ZUM 100. GEBURTSTAG&#8221;</span>&#8230;</a></div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein fröhlicher Leseabend mit vierhändiger Klaviermusik und nachdenklichen Momenten</strong> </p>



<p>Über 100 Gäste verfolgten am Sonntag, den 6. April 2025 in der ehemaligen Synagoge in Freudental eine Lesung mit Texten eines israelischen Klassikers: Ephraim Kishon. Viele waren dieser besonderen Einladung im Jubiläumsjahr des PKC gefolgt, um Sprecher Rudolf Guckelsberger live hier zu erleben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/202504060-Kishon-5-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4837" style="width:880px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Michael Volz begrüßt die Künstler und zahlreiche Gäste. </figcaption></figure>



<p>Wer kennt sie nicht, den Mann mit dem Presslufthammer, Kasimir Blaumilch, den charmanten Hochstapler Jossele und natürlich &#8222;die beste Ehefrau von allen&#8220;? Ephraim Kishons Alltagsgeschichten über den ganz normalen Wahnsinn sind legendär! Israels erfolgreichster Satiriker hätte im August 2024 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Als Ferenc Hoffmann in Budapest geboren, wurde erfrüh durch antisemitische Gesetze behindert und überlebte mit großem Glück mehrere Lager. Er selbst sah es als größte Ironie, dass er mit seinen Büchern den größten Erfolg im Täterland hatte… Kishon in Bestform gibt es, wenn das Lachen zum Weinen ist und die Absurdität dieser Welt durch alle Zeilen scheint!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250406-Kishon-1-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4838"/><figcaption class="wp-element-caption">Kishon ist nicht nur komisch, sondern auch satirisch&#8230; </figcaption></figure>



<p>Die beiden Musikprofessoren Yeran Kim und Clemens Müller, die an den Musikhochschulen Trossingen und Feldkirch (Vorarlberg) Klavier und Liedgestaltung unterrichten, begeisterten durch ihr gleichermaßen einfühlsames wie virtuoses vierhändiges Spiel am Flügel. Sie präsentierten passend zu den Lesetexten ausgewählte Kompositionen von Moritz Moszkowski; er war einer der herausragenden Komponisten und Pianisten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.</p>



<p>Die Ludwigsburger Kreiszeitung <a href="https://www.lkz.de/lokales/landkreis-ludwigsburg_artikel,-rudolf-guckelsberger-laesst-ephraim-kishons-legendaere-figuren-lebendig-werden-_arid,823093.html">berichtet</a> von diesem Abend (der Artikel liegt hinter einer &#8222;Bezahlschranke&#8220;). </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250406-Kishon-3-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4839"/><figcaption class="wp-element-caption">Yeran Kim und Clemens Müller spielen vierhändige Kompositionen von Moritz Moszkowski.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20250406-Kishon-4-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4840"/><figcaption class="wp-element-caption">Vielen Dank für den wunderbaren Abend an Clemens Müller, Yeran Kim und Rudolf Guckelsberger!  </figcaption></figure>



<p class="has-text-align-right"><em>Fotos: Bernd D. Behnk, OMNIPRESS </em></p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/jerusalem-duo-2/">EPHRAIM KISHON ZUM 100. GEBURTSTAG</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ein Stück Geschichte hautnah erleben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 09:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schulpartnerschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Bericht aus der 9a unserer Kooperationsschule Ottmar-Mergenthaler-Realschule Vaihingen-Kleinglattbach
</div>
<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/ein-stueck-geschichte-hautnah-erleben/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;Ein Stück Geschichte hautnah erleben&#8221;</span>&#8230;</a></div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bericht aus der 9a unserer Kooperationsschule Ottmar-Mergenthaler-Realschule Vaihingen-Kleinglattbach</strong></p>



<p>In jedem Frühjahr kommen die 9. Klassen unserer Kooperationsschule, der OMRS aus Vaihingen, an den außerschulischen Lernort, den das Ensemble mit Synagoge und jüdischem Friedhof in Freudental darstellt. Hier veröffentlichen wir den Bericht, den Francesca und Tom anschließend an ihren Besuch Mitte März 2025 geschrieben haben:<br><br><em>&#8222;Ein Stück Geschichte durften wir bei unserem Besuch am 18.03.2025 in der ehemaligen Synagoge in Freudental hautnah erleben. Dort erhielten wir spannende Einblicke in das jüdische Leben und die Ereignisse während der NS-Zeit. Um 8 Uhr trafen wir uns am Bahnhof in Vaihingen und fuhren mit dem Bus zunächst nach Hohenhaslach und anschließend weiter nach Freudental. Dort angekommen, betraten wir die ehemalige Synagoge. Es war spürbar, dass dieser Raum einst voller Leben war. Am Anfang unseres Besuches sollten wir uns drei Fragen überlegen und diese dann stellen. Eine der Fragen betraf einen festlichen Tag oder Ruhetag der Juden. Dabei erfuhren wir, dass der Schabbat &#8211; der Samstag &#8211; der Ruhetag ist. </em></p>



<p><em>Interessant war die Erklärung zur Menora, einem siebenarmigen Leuchter, der im Judentum eine tiefere Bedeutung hat. Die Menora symbolisiert das Licht Gottes und wurde ursprünglich im Tempel von Jerusalem verwendet. In der Zeit des Nationalsozialismus hatten viele Juden jedoch Angst, die Chanukkia (den achtarmigen Leuchter, den man an Chanukka eigentlich in die Fenster stellt) öffentlich zu zeigen, da sie verraten hätte, dass die Hausbewohner jüdisch waren.<br><br>Zudem haben wir uns mit der Bilderreihe ,,The Last Summer&#8220; beschäftigt. Die Fotos zeigen jüdische Menschen in alltäglichen Situationen: bei der Arbeit, im Kreis der Familie oder entspannt vor der Kamera. Nichts an ihrem Aussehen verrät ihre Religion. Genau das wurde uns durch die Frage deutlich: „Könnt ihr erkennen, wer jüdisch ist?&#8220; Wir merkten, dass man dies niemandem ansieht und dass kein Mensch anders ist, nur weil er einer bestimmten Religion angehört. Dies hat uns deutlich gemacht, wie grundlos und ungerecht die Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Menschen war.<br><br>Anschließend haben wir eine Übung gemacht, bei der wir Kärtchen mit Verboten und Einschränkungen jüdischer Menschen erhalten haben. Darauf standen alltägliche Dinge wie Sport treiben oder bestimmte Berufe ausüben -Dinge, die ihnen plötzlich nicht mehr erlaubt waren. Wir haben die Kärtchen im Kreis vorgelesen und Herr Volz hat uns etwas dazu erzählt. <br><br>Im weiteren Verlauf machten wir uns auf den Weg zum jüdischen Friedhof in Freudental. Auf dem Weg erwartete uns ein Theaterstück, das uns die damalige Zeit näherbrachte. Der Leiter für Pädagogik &amp; Kultur schlüpfte in die Rolle von Sigmund Lasar, einem jüdischen Gemeindediener und nahm uns mit in einen Tag seines Lebens &#8211; den 16. April 1934. An diesem Tag war Sigmund Lasar 57 Jahre alt und berichtete von seinem 25. Dienstjubiläum, an dem er durch einen Artikel im israelitischen Wochenblatt gewürdigt wurde. Dabei erfuhren wir viel über jüdische Traditionen, wie die Trennung von Männern und Frauen während des Gottesdienst in der Synagoge, die Beschneidung von Jungen und den Ablauf einer jüdischen Hochzeit. Es wurde uns auch erklärt, dass Frauen sich nach ihrer Periode rituell reinigen mussten und dass Juden keine Tiere selbst töten durften, sondern ein speziell ausgebildeter Schächter diese Aufgabe übernahm.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="519" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/03/Schammes-Fuehrung-2-1024x519.jpeg" alt="" class="wp-image-4821" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/03/Schammes-Fuehrung-2-1024x519.jpeg 1024w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/03/Schammes-Fuehrung-2-300x152.jpeg 300w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/03/Schammes-Fuehrung-2-768x390.jpeg 768w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2025/03/Schammes-Fuehrung-2.jpeg 1104w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><em>Besonders eindrucksvoll war, wie wir beim Theaterspaziergang in jeder Szene einbezogen wurden. Michael Volz wählte aus unserer Gruppe jemanden aus, der als Gesprächspartner diente und einen symbolischen Gegenstand in die Hand bekam. Dies half uns, die damalige Ereignisse und Bräuche besser zu verstehen.<br><br>Nach dieser eindrucksvollen Darbietung ging es weiter zum jüdischen Friedhof. Dort mussten die Jungen eine Mütze tragen &#8211; ein Zeichen des Respekts. Die ,,Kippa“ ist eine traditionelle Kopfbedeckung im Judentum und ein wichtiges Symbol der Achtung vor Gott. Sie erinnert den Träger daran, dass es über ihm eine höhere Macht gibt. Besonders an heiligen Orten wie einem Friedhof wird durch das Tragen der ,,Kippa“ die Wertschätzung gegenüber den Verstorbenen und deren Glauben zum Ausdruck gebracht. Jeder von uns bekam einen kleinen Stein, den wir auf einem ausgewählten Grabstein legen durften. Im Judentum ist es üblich, statt Blumen einen Stein auf das Grab zu legen. Dieser Brauch symbolisiert Erinnerung und Verbundenheit mit den Verstorbenen. Der Stein zeigt, dass jemand am Grab war, um der Person zu gedenken. <br><br>Am Ende unseres Besuchs kehrten wir zur Synagoge zurück und tauschten uns in der Gruppe darüber aus, was uns am meisten beeindruckt hatte. Viele von uns sprachen darüber, wie überraschend ,,normal“ das Leben der jüdischen Jugendlichen auf den Bildern gewirkt hatte und wie unfassbar traurig es ist, dass sie diesen Alltag nicht weiterführen durften. Dieser Tag hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich an diese schlimme Zeit zu erinnern &#8211; nicht nur aus Geschichtsbüchern, sondern durch das Erleben und Verstehen echter Geschehnisse, sodass so etwas wie damals nie wieder geschieht und Menschen egal welcher Herkunft und Glaubens nie wieder aus unserer Gesellschaft ausgegrenzt und verfolgt werden.</em>&#8222;</p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/ein-stueck-geschichte-hautnah-erleben/">Ein Stück Geschichte hautnah erleben</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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