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	<title>Geschichte - PKC Freudental</title>
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	<description>Pädagogisch-Kulturelles Centrum</description>
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	<title>Geschichte - PKC Freudental</title>
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		<title>Das PKC als außerschulischer Lernort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 18:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte für junge Leute]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Wie verändert eigentlich ein Besuch im PKC die jungen Leute, die hierher kommen? Elena Jäger war FSJ’lerin im PKC von 2017 bis 2018 und hat im Sommer 2022 ihre Bachelor-Abschlussarbeit mit dem Titel &#8222;Die Bedeutung von Lernorten für die Entwicklung&#8230;
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie verändert eigentlich ein Besuch im PKC die jungen Leute, die hierher kommen?</strong></p>



<p>Elena Jäger war FSJ’lerin im PKC von 2017 bis 2018 und hat im Sommer 2022 ihre Bachelor-Abschlussarbeit mit dem Titel &#8222;Die Bedeutung von Lernorten für die Entwicklung von Einstellungen Jugendlicher zur NS-Zeit. Eine qualitative Studie zu einem pädagogisch-didaktischen Vermittlungssetting&#8220; an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg eingereicht. </p>



<p>Aus einer medienbildnerischen Perspektive beschäftigt sich diese Arbeit mit Erinnerungskultur, außerschulischen Lernorten und Einstellungen zur NS &#8211; Zeit bei Jugendlichen. Denn Erinnerung und die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus sind mittlerweile von persönlichen, familiären Beziehungen komplett entkoppelt und können nur über Medien vermittelt werden. Hierfür begleitete Elena eine Wochenend-Veranstaltung des PKC als teilnehmende Beobachterin und interviewte im Anschluss vier ausgewählte Teilnehmer*innen mittels eines Leitfadens.</p>



<p>Die Autorin verknüpft die Forderung nach einer lebendigen Erinnerungskultur mit einem konkreten Lernort und einer spezifischen Nachfrage von Jugendlichen, die sich mit Migrationshintergrund der deutschen Geschichte und der Verpflichtung zur Erinnerung anders nähern (können). Ihre sehr lesenswerte Arbeit überzeugt in ihrer Systematik, Vorgehensweise und Argumentation. Elena Jäger hat (aus ihrem FSJ-Jahr) ein großes Vorwissen in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Gegenstand mitgebracht, daraus ergibt sich eine beeindruckende Durchdringungstiefe. </p>



<p>Wir gratulieren Elena Jäger zu ihrer mit der Note &#8222;sehr gut&#8220; bewerteten Bachelor-Arbeit und empfehlen sie Ihnen gleichzeitig zur geneigten Lektüre: </p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2022/10/Bachelorarbeit-von-Elena-Jaeger.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Einbettung von Bachelorarbeit-von-Elena-Jaeger.."></object><a id="wp-block-file--media-1c24d426-5720-427c-b972-a38c6629fd4a" href="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2022/10/Bachelorarbeit-von-Elena-Jaeger.pdf">Bachelorarbeit-von-Elena-Jaeger</a><a href="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2022/10/Bachelorarbeit-von-Elena-Jaeger.pdf" class="wp-block-file__button" download aria-describedby="wp-block-file--media-1c24d426-5720-427c-b972-a38c6629fd4a">Herunterladen</a></div><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/zur-bedeutung-von-lernorten/">Das PKC als außerschulischer Lernort</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Geschichte der jüdischen Gemeinde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2022 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
In Freudental wurden Anfang des 18. Jahrhunderts Juden aufgenommen. 1723 erlaubte Freiherr Zobel von Giebelstadt die Niederlassung von sechs jüdischen Familien aus Flehingen. Die Ortsherrschaft war auf der Suche nach Mietern für ihr heruntergekommenes altes Schloss gewesen, wofür Juden als&#8230;
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Freudental wurden Anfang des 18. Jahrhunderts Juden aufgenommen. 1723 erlaubte Freiherr Zobel von Giebelstadt die Niederlassung von sechs jüdischen Familien aus Flehingen. Die Ortsherrschaft war auf der Suche nach Mietern für ihr heruntergekommenes altes Schloss gewesen, wofür Juden als einträgliche Einnahmequelle gerade recht erschienen. Weitere jüdische Familien wurden von der Reichsgräfin Wilhelmine von Würben, geborene Gräfin von Graevenitz, 1731 aufgenommen, so dass damals insgesamt 24 jüdische Familien am Ort wohnten.</p>



<p><em>HISTORY OF THE JEWISH COMMUNITY: In the early 18<sup>th</sup> century Jews were admitted to Freudental. In 1723 Baron Zobel von Giebelstadt allowed six Jewish families from Flehingen to settle here. The community developed into a centre of Jewish religious life in our region and became the seat of a rabbinate until 1887. Freudental received its importance from the well-known rabbi Nathan Elsäßer and the “miracle rabbi” Schnaittacher. The highest number of Jewish residents was reached in 1862 with 377 persons, almost half of the local population. The emancipation in the 19<sup>th</sup> century led to a strong emigration to America, but also to the nearby cities of Ludwigsburg, Stuttgart and Heilbronn. In 1933, there were still 50 Jewish citizens living in the community of Freudental. At least 19 of them were killed by deportation to extermination camps.</em></p>



<p>Das liberale und tolerante Edikt &#8222;der Graevenitz&#8220; eröffnete eine gute Zukunft. Die Gemeinde entwickelte sich zu einem Mittelpunkt jüdisch-religiösen Lebens im württembergischen Unterland und wurde Sitz eines Rabbinats bis 1887. Seine Bedeutung erhielt Freudental durch die weithin bekannten Rabbiner Nathan Elsäßer und den ,,Wunderrabbi&#8220; Schnaittacher. </p>



<p>Die höchste Zahl jüdischer Bewohner wurde im Jahr 1862 mit 377 Personen erreicht, nahezu die Hälfte der Ortsbewohner. Als Händler nahmen sie wie in allen Landgemeinden eine wichtige Stellung im dörflichen Leben ein. Obwohl ihre Existenz durch Konkurrenzneid, Abgabenlast und religiöse Intoleranz gefährdet war, konnte sich eine vielfältige jüdische Kultur entwickeln. </p>



<p>Durch die schrittweise einsetzende Emanzipation im 19. Jahrhundert setzte eine starke Abwanderung nach Amerika, aber auch in die nahe gelegenen Städte Ludwigsburg, Stuttgart und Heilbronn ein. 1933 wohnten noch 50 jüdische Bürger in der Gemeinde Freudental. Von ihnen kamen mindestens 19 Personen durch Deportation in Vernichtungslager ums Leben. Mit klarem Blick warnte Simon Meisner, der letzte jüdische Lehrer in Freudental, seine Gemeinde vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und ermöglichte vielen dadurch die Flucht ins Ausland.</p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/zur-geschichte-der-juedischen-gemeinde/">Geschichte der jüdischen Gemeinde</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Geschichte der Synagoge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 18:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Die Freudentaler ehemalige Synagoge ist 250 Jahre alt. HISTORY OF THE SYNAGOGUE: The former synagogue is 250 years old. After the use of a prayer hall in the so-called “Judenschlössle” and the rapid disintegration of a first synagogue, a new&#8230;
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<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/zur-geschichte-der-synagoge/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;Geschichte der Synagoge&#8221;</span>&#8230;</a></div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Freudentaler ehemalige Synagoge ist 250 Jahre alt. </p>



<p><em>HISTORY OF THE SYNAGOGUE: The former synagogue is 250 years old. After the use of a prayer hall in the so-called “Judenschlössle” and the rapid disintegration of a first synagogue, a new synagogue was built in the classicist style in 1770. In 1926, the building was listed as a monument. In the November Pogrom of 1938, the synagogue was desecrated and demolished, and the cult objects were burned on the nearby sports ground. In 1943, the local community bought the building because they wanted to use it as a sports room or warehouse. Due to the increasing decay, the final destruction was imminent in 1979. Some interested and committed citizens from Löchgau, Freudental and the surrounding area joined together in 1980 to form an association whose aim is to preserve the former synagogue and provide it with a meaningful purpose.</em></p>



<p>Als die ersten jüdischen Familien aus Flehingen ins das alte Schloss einzogen, wurde ihnen auch der Bau einer Synagoge genehmigt. Nach Nutzung eines Betsaals im seither so genannten &#8222;Judenschlössle&#8220; und dem raschen Zerfall einer ersten Synagoge im heutigen Synagogenhof wurde 1770 eine neue Synagoge  ganz im klassizistischen Baustil gebaut. 1926 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Im Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge geschändet und demoliert, die Kultgegenstände auf dem nahegelegenen Sportplatz verbrannt. 1943 erwarb die Ortsgemeinde das Gebäude, denn sie wollte es als Turnhalle oder Lagerhaus benützen. Nach dem Krieg gab sie es 1949 an die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg in Stuttgart zurück, um es 1954 erneut zu erwerben und 1955 an einen Handwerksbetrieb zu verkaufen. Dieser machte die ehemalige Synagoge durch etliche Umbauten für seine Zwecke nutzbar. Wegen des zunehmenden Verfalls war der Abbruch nach einem entsprechenden Beschluss des Freudentaler Gemeinderats 1979 kaum noch aufzuhalten.</p>



<p>Einige interessierte und engagierte Bürger aus Löchgau, Freudental und Umgebung schlossen sich 1980 zu einem &#8222;Förder- und Trägerverein&#8220; zusammen, der das Ziel hatte, die ehemalige Synagoge zu erhalten und einer sinnvollen Bestimmung zuzuführen. Der Landkreis Ludwigsburg sowie viele namhafte Persönlichkeiten unterstützten die Bemühungen des Vereins. Den Vorsitz des Vereins, der das Gebäude vom Vorbesitzer erwerben konnte, übernahm der Verleger Heinz M. Bleicher, Stadtrat in Gerlingen und Vorstandssprecher der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Stuttgart. Erste Planungen zur Restaurierung, vor allem zur Sicherung des schwer beschädigten Dachstuhls, wurden eingeleitet und in einem schlüssigen Konzept dem Landesdenkmalamt gegenüber vertreten. In vierjähriger intensiver Bautätigkeit mit vielen Eigenleistungen wurde das Ensemble (Synagoge mit Frauenempore, Renaissanceturm, Nebengebäude und Gewölbekeller) für eine neue Nutzung denkmalgerecht renoviert.</p>



<p>Die diese Anfänge beschreibende Broschüre DAMIT DIE ANFÄNGE NICHT VERGESSEN WERDEN. <br>NEUBEGINN IN DER EHEMALIGEN SYNAGOGE FREUDENTAL ist in der Geschäftsstelle einsehbar. </p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/zur-geschichte-der-synagoge/">Geschichte der Synagoge</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hochzeitsstein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 19:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Den Chuppastein mit Stern und Zeichen fand man 1984 bei der Restaurierung der Freudentaler Synagoge eher zufällig. Neben dem Eingang im Torbogen war er durch Mauerputz verdeckt. CHUPPASTEIN: The Chuppastein was found by chance in 1984 during the restoration of&#8230;
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Den Chuppastein mit Stern und Zeichen fand man 1984 bei der Restaurierung der Freudentaler Synagoge eher zufällig. Neben dem Eingang im Torbogen war er durch Mauerputz verdeckt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="180" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/Chuppastein.jpg" alt="" class="wp-image-200" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/Chuppastein.jpg 400w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/Chuppastein-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>



<p><em>CHUPPASTEIN: The Chuppastein was found by chance in 1984 during the restoration of the Freudental Synagogue. Next to the entrance it was covered by wall plaster. Since the artfully designed stone was still visible after the desecration, it disturbed the new owners, who smeared it with cement and plaster. The star with six rays is surrounded by ten Hebrew letters. They are read from right to left, according to the Hebrew script. If you connect the tips of the same coloured leaves, you get two triangles. The lily is also a geometric pattern for the Star of David. The triangle upwards symbolizes the sky, the triangle downwards symbolizes the earth. The opposite, the other, the foreign is a part of the whole.</em></p>



<p>Nach der Schändung im November 1938 wurde das Gotteshaus der jüdischen Gemeinde von den übrigen Dorfbewohnern als Turnhalle, Pferdestall und Lagerhalle benützt. Da der kunstvoll gestaltete Stein an dem Portal weithin sichtbar war, störte er die neuen Besitzer, die ihn deshalb mit Zement und Gips verschmierten. Im Verborgenen hat der Stein jene Zeit überdauert, in der Menschen drangsaliert, vertrieben und deportiert, Grabsteine geschändet und das Gotteshaus verwüstet wurde. Danach hat sich niemand mehr an ihn erinnert.</p>



<p>Der Stern mit sechs Strahlen ist umgeben von zehn hebräischen Buchstaben. Sie werden von rechts nach links gelesen, entsprechend der hebräischen Schrift. Die Anfangsbuchstaben der einzelnen Worte bedeuten:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="400" height="189" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/Chuppastein_2.jpg" alt="" class="wp-image-201" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/Chuppastein_2.jpg 400w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/Chuppastein_2-300x142.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>



<p>Dieser Text ist einer der sieben Segenswünsche für das Brautpaar. Er wird am Schluss der Trauung von den Anwesenden gesprochen und bezieht sich auf die Bibelstelle Jeremia 7,34. Es ist zum Brauch geworden, das Glas, aus dem während der Hochzeitszeremonie Wein getrunken wird, nach diesem Segensspruch auf dem Boden zu zerschmettern. Dies geschieht zum Andenken an den in Jerusalem verwüsteten Tempel und zur Erinnerung an die Sterblichkeit des Menschen.</p>



<p>Danach rufen alle mit lauter Stimme: masal tow, das heißt &#8222;gut Glück&#8220;. Dies ist der zeremonielle Abschluss der Vermählung. Da nach jüdischer Tradition den Frauen der Zutritt in den Hauptraum der Synagoge nicht gestattet war, wurde die Zeremonie direkt vor dem Eingang zur Synagoge abgehalten. In Süddeutschland warf man das Glas vermutlich an den Hochzeitsstein.</p>



<p>Das hebräische Wort masal bedeutet ursprünglich &#8222;gutes Zeichen&#8220; &#8211; wie Sternzeichen oder Glücksstern. Sterne sind Kennzeichen des Ewigen und symbolisieren das Unsterbliche. Sie gehorchen nach der Auffassung der Tora dem Willen Gottes. Das Motiv des Freudentaler Hochzeitssteins ist ein Glücksstern mit sechs gleichmäßigen Strahlen. Dieses geometrische Grundmuster steht aber auch für die Lilie, in der sich alles sechsfach entfaltet. Sie ist ein Symbol der Schönheit, der Fruchtbarkeit und des Reichtums und wird zitiert im Hohenlied der Liebe (Hld 2,2): &#8222;Wie eine Lilie inmitten von Dornen, so ist meine Freundin unter den Mädchen&#8220;.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" width="232" height="189" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/Chuppastein_3.jpg" alt="" class="wp-image-202"/></figure></div>



<p>Verbindet man die Spitzen der gleichfarbigen Blätter miteinander, erhält man zwei Dreiecke. Die Lilie ist also auch ein geometrisches Grundmuster für den Stern Davids. Schon die Kabbalisten vor zweitausend Jahren haben damit das Wesen des Judentums und das Prinzip göttlicher Schöpfung beschrieben. Das Dreieck nach oben symbolisiert den Himmel, das Dreieck nach unten die Erde. Das Gegenüber, das Andere, das Fremde ist ein Teil des Ganzen. Der Gaon von Wilna (der Ehrentitel bedeutet &#8222;der Weise&#8220; aus Wilnius) lehrte: Die dem Menschen von Gott gestellte Aufgabe besteht darin, das Gegenüber zu erkennen. Himmel und Erde, Tag und Nacht, Mann und Frau, die jetzige und die zukünftige Welt: sie umspannen alle Tage eines Menschenlebens.</p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/chuppastein-der-freudentaler-hochzeitsstein/">Hochzeitsstein</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genisa &#8211; das verborgene Erbe</title>
		<link>https://pkc-freudental.de/genisa/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=genisa</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 19:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Bei der Renovierung der Synagoge 1983 wurden auf deren Dachboden Bücher, Schriftstücke, Gebetsschals und persönliche Dokumente gefunden. Das hebräische Wort Genisa bedeutet &#8222;Aufbewahrungsort&#8220;, denn hier sammelte man hauptsächlich Gegenstände, die den heiligen Namen Gottes enthielten. Genisa &#8211; the hidden heritage:&#8230;
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<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/genisa/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;Genisa &#8211; das verborgene Erbe&#8221;</span>&#8230;</a></div>
<p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/genisa/">Genisa – das verborgene Erbe</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="530" height="192" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/genisa.jpg" alt="" class="wp-image-206" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/genisa.jpg 530w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/genisa-300x109.jpg 300w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" /></figure>



<p>Bei der Renovierung der Synagoge 1983 wurden auf deren Dachboden Bücher, Schriftstücke, Gebetsschals und persönliche Dokumente gefunden. Das hebräische Wort Genisa bedeutet &#8222;Aufbewahrungsort&#8220;, denn hier sammelte man hauptsächlich Gegenstände, die den heiligen Namen Gottes enthielten. </p>



<p><em><strong>Genisa &#8211; the hidden heritage</strong>: <strong>When the synagogue was renovated in 1983, books, papers, prayer shawls and personal documents were found in the attic. The Hebrew word Genizah means &#8222;repository&#8220; because it was here where the objects containing the holy name of God were mainly collected.</strong> The finds have a fragmentary character. However, they document the everyday culture of German rural Jews and open up access to this vanished world. On the one hand, the rural Jews were largely separated from the Christian village society in their religious and cultural life, but on the other hand they were economically and through neighbourhood relationships intertwined with it.</em></p>



<p><em>The exhibition on the women&#8217;s gallery of the former Freudental synagogue only shows original documents on the following topics: Torah and Bible, Shabbat and holidays, rabbinic and Yiddish literature, school, birth and marriage. The chronological arc spans over more than two centuries. A book regarding the Genisa exhibition is the 2019 Freudentaler Blätter series by Professor Dr Andreas Lehnardt from 2019. You can view and order it <a href="https://pkc-freudental.de/archive/296" target="_blank" rel="noreferrer noopener">here</a>. On its Jewish Heritage website, the Rothschild Foundation reports on the development of the Genisa findings, which were completed by Prof. Lehnardt. All findings are also documented with photos and descriptions on the homepage of the Johannes Gutenberg University of Mainz.</em></p>



<p>Die Funde sind bruchstückhaft überliefert und haben somit einen fragmentarischen Charakter.  Allerdings dokumentieren sie die Alltagskultur der deutschen Landjuden und eröffnen einen Zugang zu dieser verschwundenen Welt. Einerseits waren die Landjuden in ihrem religiösen und kulturellen Leben überwiegend von der christlichen Dorfgesellschaft abgegrenzt, andererseits aber mit dieser ökonomisch und durch Nachbarschaftsbeziehungen verflochten.</p>



<p>Die Ausstellung auf der Frauenempore der ehemaligen Synagoge Freudental zeigt ausschließlich Originaldokumente zu den folgenden Themen: Thora und Bibel, Schabbat und Feiertage, rabbinische und jiddische Literatur, Schule, Geburt und Heirat. Der zeitliche Bogen umspannt mehr als zwei Jahrhunderte.</p>



<p>In der Reihe Freudentaler Blätter ist 2019 ein lesenswertes <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Buch zur Genisa-Ausstellung (opens in a new tab)" href="https://pkc-freudental.de/archive/296" target="_blank">Buch zur Genisa-Ausstellung</a> von Professor Dr. Andreas Lehnardt erschienen. Sie können es unter Verein / Publikationen ansehen und bestellen.  Die Rothschild Foundation berichtet auf Ihrer <a rel="noreferrer noopener" href="https://jewish-heritage-europe.eu/2020/04/14/germany-genizot/" target="_blank">Web-Seite Jewish Heritage</a> über die Erschließung der Genisa-Funde, die von Prof. Lehnardt zum Abschluss gebracht wurden. Sämtliche Funde sind außerdem auf der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Homepage der Johannes Gutenberg - Universität Mainz (opens in a new tab)" href="https://www.blogs.uni-mainz.de/fb01genizatfreudental/" target="_blank">Homepage der Johannes Gutenberg &#8211; Universität Mainz</a> mit Foto und Beschreibung dokumentiert. </p>



<p><strong>&gt; Ausgewählte Stücke im&nbsp;<a href="http://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=listen&amp;type=4&amp;instnr=91&amp;gesusa=89" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MUSEUM DIGITAL</a></strong></p>



<p><strong>&gt; Besuch der Ausstellung mit Erläuterungen nach Vereinbarung</strong><br>Für Schulen und Gruppen der Erwachsenenbildung bieten wir den Besuch der Ausstellung in Verbindung mit einer Führung oder einem Lerntag an.&nbsp;Ihr Ansprechpartner:<br>Michael Volz, Leiter für Pädagogik &amp; Kultur<br><a href="mailto:mail@pkc-freudental.de">mail@pkc-freudental.de</a>, Tel: 07143 24151</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p>Die Ausstellung wurde ermöglicht durch Spenden von Stiftungen sowie von Freunden und den Mitgliedern unseres Vereins. Unser besonderer Dank gilt den Sponsoren:<br>&gt; Robert Bosch Stiftung Stuttgart<br>&gt; Wüstenrot Stiftung Deutscher Eigenheim Verein Ludwigsburg<br>&gt; Kreissparkasse Ludwigsburg Stiftung Kunst, Kultur und Bildung<br><br>Kurator und Texte:<br>Dr. Falk Wiesemann, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</p>



<p>Restaurierung:<br>Martin Haußmann, Württembergisches Landesmuseum Stuttgart</p>



<p>Ausstellungskonzeption:<br>Ludwig Bez, Pädagogisch-Kulturelles Centrum, 1998</p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/genisa/">Genisa – das verborgene Erbe</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hebräische, jiddische und deutsche Texte in den Genisa-Funden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2022 02:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Im Rahmen des Kompaktseminars „Jüdisches Leben in Freudental im Spannungsfeld von Assimilation und kultureller Eigenständigkeit – Regionalgeschichte im Geschichtsunterricht“ besuchten uns Studierende des Fachbereichs Geschichte von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Herbst 2021. Unter der Leitung von Frau Prof. Dr.&#8230;
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Kompaktseminars „Jüdisches Leben in Freudental im Spannungsfeld von Assimilation und kultureller Eigenständigkeit – Regionalgeschichte im Geschichtsunterricht“ besuchten uns Studierende des Fachbereichs Geschichte von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Herbst 2021. Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Bärbel Völkel erarbeiteten sie Audios zu hebräischen, jiddischen und deutschen Genisa-Funden – die Links zu diesen Hördateien sowie die Texte zum Nachlesen finden Sie unten am Ende des Artikels.</p>



<p><em>SEMINAR JEWISH RURAL LIFE: As part of their compact seminar “Jewish life in Freudental – regional history in history classes”, students of the University of Education Ludwigsburg visited us. Under the direction of Prof. Dr. Bärbel Völkel, they learned about the Genisa finds and developed audios to explain the use of Hebrew, Yiddish and German language.</em></p>



<p>Ziel des Seminars war es, in Gruppenarbeit besondere Themen der Genisa-Ausstellung narrativ miteinander zu verbinden, sodass ausgewählte Exponate erklärt, historisch eingeordnet und untereinander in eine erzählend-erklärende Beziehungsstruktur gebracht werden. Der Schwerpunkt lag dabei auf den drei in der Genisa- Ausstellung vorgefundenen Sprachen: Hebräisch, Jiddisch und (Hoch-)Deutsch.</p>



<p>Hier hören Sie Informationen zum Hebräischen:</p>



<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/1-Einleitung.aac"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Einleitung: Was ist eine Genisa?</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2-23.-Sept.-15.08​-Bedeutung-hebraeische-Sprache-2.-Fassung.aac"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Hebräische Schriftzeichen in der Genisa</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/3-23.-Sept.-15.14​-hebraeische-Sprache-Humanismus-2.-Fassung.aac"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Hebräische Sprache und Humanismus</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/4-23.-Sept.-15.16​-hebraeische-Spr.-christl.-Mehr..aac"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Die Bedeutung der hebräischen Sprache für die jüdische Minderheit in der christlichen Mehrheitsgesellschaft</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/5-23.-Sept.-15.21​-Innerjuedische-Kritik.aac"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Innerjüdische Kritik an der Haskala-Bewegung</figcaption></figure>



<p>Hier finden Sie die Texte zum Hebräischen: </p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20210923-Text-der-Narration-Hebraeisch.pdf"><strong>Narration Hebräisch</strong></a><a href="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20210923-Text-der-Narration-Hebraeisch.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download>Herunterladen</a></div>



<p>Nun folgen Informationen zum Jiddischen:</p>



<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/6-23.-Sept.-15.46​-Bedeutung-jiddische-Sprache.aac"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Die Bedeutung der jiddischen Sprache für die jüdische Minderheit</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/7-23.-Sept.-15.51​-jiddische-Sprache-Emanzipation.aac"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Die Bedeutung der jiddischen Sprache im Zusammenhang mit der Emanzipation</figcaption></figure>



<p>Die Texte zum Jiddischen können Sie hier nachlesen:</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20210923-Text-der-Narration-Jiddisch.pdf"><strong>Narration Jiddisch</strong></a><a href="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20210923-Text-der-Narration-Jiddisch.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download>Herunterladen</a></div>



<p>Zum Schluss gibt es Informationen zum Deutschen in unserer Genisa:</p>



<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20210923-2-Deutsche-Sprache.wav"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Seltsame Funde: Deutsche Schrift in der Genisa Freudental</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/9-23.-Sept.-14.17​-Bedeutung-Dtsch-2.-Aufn.aac"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Die Bedeutung der deutschen Sprache für die jüdische Gemeinde</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/10-20210923-Haskala-und-Emanzipation-der-Juden.wav"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Die Bedeutung der deutschen Sprache in der jüdischen Aufklärung Haskala <br>und für die Emanzipation der Juden</figcaption></figure>



<p>Hier finden Sie die Texte über das Deutsche zum Nachlesen: </p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20210923-Text-der-Narration-Deutsch.pdf"><strong>Narration Deutsch</strong></a><a href="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/20210923-Text-der-Narration-Deutsch.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download>Herunterladen</a></div>



<p>Innerhalb des Seminars wurde auch der sehr interessante weiterführende Artikel <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.friedrich-verlag.de/geschichte/methodik-didaktik/juedische-emanzipation-im-19-jahrhundert-9611" target="_blank">„Jüdische Emanzipation im 19. Jahrhundert“</a> aus der Fachzeitschrift „GWU – Geschichte in Wissenschaft und Unterricht“ gelesen sowie folgende <a rel="noreferrer noopener" href="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/Literaturliste-Seminar-Genisa-Freudental.pdf" target="_blank">Liste der verwendeten Literatur</a> erstellt. </p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/hebraeische-jiddische-und-deutsche-texte-in-den-genisa-funden/">Hebräische, jiddische und deutsche Texte in den Genisa-Funden</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
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		<item>
		<title>Jüdischer Friedhof und Digitalisierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2022 19:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Beit Olam – Haus der Ewigkeit Nach der Zerstörung des ersten jüdischen Friedhofs im Alleenfeld 1810 wurde am Fuße des Seebergs das zweite &#8222;Haus des Lebens&#8220; angelegt. Die 436 Grabsteine haben zwei Jahrhunderte und sogar die zwölf Jahre der Nazi-Zeit&#8230;
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<div class="link-more"><a href="https://pkc-freudental.de/der-juedische-friedhof/" class="more-link">Lies weiter<span class="screen-reader-text"> &#8220;Jüdischer Friedhof und Digitalisierung&#8221;</span>&#8230;</a></div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beit Olam – Haus der Ewigkeit</strong></p>



<p>Nach der Zerstörung des ersten jüdischen Friedhofs im Alleenfeld 1810 wurde am Fuße des Seebergs das zweite &#8222;Haus des Lebens&#8220; angelegt. Die 436 Grabsteine haben zwei Jahrhunderte und sogar die zwölf Jahre der Nazi-Zeit überdauert und sind die ältesten sichtbaren Zeugnisse deutsch-jüdischer Kultur in Freudental. Sie öffnen die Tür zu einer Welt, die nicht mehr ist und erzählen von Menschen, die hier jahrhundertelang in Treue zur jüdischen Religion, Kultur und Tradition gelebt haben.</p>



<p><em><strong>Jewish Cemetery and Digitization</strong>: <strong>Beit Olam &#8211; House of Eternity</strong>. After the destruction of the first Jewish cemetery in Alleenfeld in 1810, the second &#8222;House of Life&#8220; was built on the Seeberg. The 436 tombstones have survived two centuries and even the twelve years of the Nazi era and are the oldest visible evidence of German-Jewish culture in Freudental. They open the door to a world that is no more and tell the stories of people who have lived here for centuries.</em></p>



<p><em>The Jewish cemetery is both a legacy and a task, because knowledge of the religious significance and the fundamentals of religious law helps us to better understand what is foreign in the Jewish religion. The graves in Jewish cemeteries are not being cleared, the tombstones weather and decay. They are saved from being illegible and forgotten in the documentation “The Jewish Cemetery in Freudental”. In spring 2020, the documentation of the Jewish cemetery in Freudental, which was published in 1996, was revised, corrected, supplemented and included in &#8222;epidat&#8220; &#8211; an epigraphic database. For this purpose, 436 inscriptions from the years 1811-1946 were <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=fre" target="_blank">digitized</a>. Since the last contemporary witnesses will soon no longer be able to be questioned themselves, digitizing the cemetery book is a logical step in coming to terms with our history. This secures the data for future pedagogical work, i.e. also makes it valuable for up-to-date in-depth study of the content with pupils and students from different countries.</em></p>



<p>Der jüdische Friedhof ist Erbe und Aufgabe, denn das Wissen um die religiöse Bedeutung und religionsrechtlichen Grundlagen hilft uns, das Fremde in der jüdischen Religion besser zu begreifen. Die Grabsteine und deren Symbole öffnen den Zugang zu Inhalten jüdischen Glaubens und jüdischer Bräuche. Wie ein Mahnmal steht der von Moos und Gras überwachsene, steinlose Teil des Friedhofs &#8211; er zeigt an, dass viele durch Vertreibung und Deportation nicht ihre letzte Ruhestätte an diesem guten Ort finden konnten.</p>



<p>Die Gräber auf jüdischen Friedhöfen werden nicht abgeräumt, die Grabsteine verwittern und verfallen. Vor der Unleserlichkeit und vor dem Vergessen bewahrt sind sie in der Dokumentation „<a href="https://pkc-freudental.de/archive/1184" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Der Jüdische Friedhof in Freudental (opens in a new tab)">Der Jüdische Friedhof in Freudental</a>“. </p>



<p>Sie können unter Pädagogik eine Führung buchen, aber auch den Schlüssel zum Besuch des jüdischen Friedhofs gegen ein Pfand in der PKC-Geschäftsstelle oder auf dem Freudentaler Rathaus erhalten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Digitale Dokumentation des Jüdischen Friedhofs in Freudental</strong></h4>



<p>durch Nathanja Hüttenmeister M.A. und Anna Martin M.A.</p>



<p>vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte<br>an der Universität Duisburg-Essen</p>



<p>Im Frühjahr 2020 wurde die 1996 erschienene Dokumentation des jüdischen Friedhofs Freudental überarbeitet, korrigiert, ergänzt und in „epidat&#8220; – die epigraphische Datenbank – aufgenommen. Dafür wurden 436 Inschriften aus den Jahren 1811-1946 digitalisiert und eingepflegt unter&nbsp;<a href="http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=fre" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=fre</a>.</p>



<p>Viele Besucherinnen und Besucher kommen aus der ganzen Welt an den Wohnort ihrer jüdischen Vorfahren. Sie recherchieren natürlich zuerst im Internet. Für die Nachfahren als auch für die Nachwelt ist dieses Projekt etwas ganz Besonderes, weil das PKC damit einerseits mehr Interessentinnen und Interessenten erreicht und andererseits auch das Auffinden der Verwandten vereinfacht. Weiterhin werden Forschung und wissenschaftliche Weiterarbeit am württembergischen Landjudentum in exemplarischer Weise ermöglicht bzw. erleichtert. </p>



<p>Da die letzten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen bald gar nicht mehr selbst zu befragen sein werden, ist die Digitalisierung des Friedhofsbuchs ein logischer Schritt in der Aufarbeitung unserer Geschichte. Damit werden die Daten für die künftige pädagogische Arbeit gesichert, also auch für die zeitgemäße inhaltliche Vertiefung mit Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus verschiedenen Ländern wertvoll gemacht.</p>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=fr1&amp;lang=de" target="_blank">Alter Friedhof</a></p>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=fre" target="_blank">Neuer Friedhof</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="190" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2020/07/Stiftungen_Doku_Friedhof-1024x190.jpg" alt="" class="wp-image-822" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2020/07/Stiftungen_Doku_Friedhof-1024x190.jpg 1024w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2020/07/Stiftungen_Doku_Friedhof-300x56.jpg 300w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2020/07/Stiftungen_Doku_Friedhof-768x143.jpg 768w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2020/07/Stiftungen_Doku_Friedhof-1536x285.jpg 1536w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2020/07/Stiftungen_Doku_Friedhof-2048x381.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Diese Projekt wurde möglich durch die großzügige Förderung. </figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Schändung des jüdischen Friedhofs in Freudental</h3>



<p><strong>In der Nacht zum 02.10.2007</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="530" height="192" src="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/Friedhof_2.jpg" alt="" class="wp-image-205" srcset="https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/Friedhof_2.jpg 530w, https://pkc-freudental.de/wp-content/uploads/2019/12/Friedhof_2-300x109.jpg 300w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" /></figure>



<p class="has-medium-font-size"><em><span class="tadv-background-color" style="background-color:#ffffff">Was in der Nacht vom Montag 01. Oktober zum Dienstag 02. Oktober 2007 in Freudental geschah, ist ein tiefer Schock für uns alle – für die Gemeinde Freudental, für die Mitglieder des Vereins Pädagogisch-Kulturelles Centrum Ehemalige Synagoge Freudental und überhaupt für alle, die sich seit Jahren um Frieden, Toleranz und Demokratie bemühen.<br><br>Diese gewalttätige, von irrationaler Wut und abgründigem Hass geprägte Aktion erfüllt uns alle mit Schrecken, Scham und mit großer Trauer. Wenn nicht einmal die Toten in Frieden gelassen werden und wenn die Steine eines Friedhofs nicht mehr vom vergangenen Leben reden und zeugen dürfen, dann sind wir alle mit betroffen.<br><br>Die Mitglieder des Vereins versichern den jüdischen Bürgern in unserem Land sowie den jüdischen Nachfahren aus Freudental in Argentinien, Belgien, England, Holland, Israel, Mexiko und USA ihr tiefes Mitgefühl und ihre Solidarität.<br><br>Wir werden in unserer Anstrengungen für Toleranz, Demokratie und Frieden nicht nachlassen.<br><br>Für den Vorstand, das Kuratorium und die Mitglieder des Pädagogisch-Kulturellen Centrum Ehemalige Synagoge Freudental<br><br>Dorothea Margenfeld, 1. Vorsitzende<br>Ludwig Bez, Geschäftsleiter</span></em> </p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/der-juedische-friedhof/">Jüdischer Friedhof und Digitalisierung</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1000 Jahre Begräbniskultur und der jüdische Friedhof in Freudental</title>
		<link>https://pkc-freudental.de/1000-jahre-begraebniskultur-und-der-juedische-friedhof-in-freudental/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=1000-jahre-begraebniskultur-und-der-juedische-friedhof-in-freudental</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 09:49:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pkc-freudental.de/?p=1958</guid>

					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Vortrags, den Nathanja Hüttenmeister am Sonntag, den 3. Oktober 2021 in der Ehemaligen Synagoge Freudental und auf dem jüdischen Friedhof gehalten hat. 1000 YEARS OF FUNERARY CULTURE AND THE JEWISH CEMETERY: In the first&#8230;
</div>
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<p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/1000-jahre-begraebniskultur-und-der-juedische-friedhof-in-freudental/">1000 Jahre Begräbniskultur und der jüdische Friedhof in Freudental</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Vortrags, den Nathanja Hüttenmeister am Sonntag, den 3. Oktober 2021 in der Ehemaligen Synagoge Freudental und auf dem jüdischen Friedhof gehalten hat. <br><br></strong><em>1000 YEARS OF FUNERARY CULTURE AND THE JEWISH CEMETERY: In the first part of her lecture, the judaist Nathanja Hüttenmeister presented the digital database “epidat” as well as some special features of the Jewish cemetery in Freudental. After a short coffee break we continued to the very exciting part of the event by visiting together the Jewish cemetery, occupied since 1811.</em></p>



<p>Im ersten Teil Ihres Vortrags hat die Judaistin in einem raschen Durchlauf die digitale Datenbank „epidat“ sowie einige Besonderheiten des Freudentaler jüdischen Friedhofs vorgestellt. Interessant am Freudentaler Friedhof ist die fast durchgängige Trennung zwischen Reihen mit Frauengräbern und Reihen mit Männergräbern. Und es gibt einen typischen &#8222;Freudentaler Stil&#8220;, der sich an der häufigen Verwendung von besonderen Symbolen ablesen lässt: </p>



<p>Das Strahlenornament, welches manchmal sogar als göttliches Auge mit Sonnenstrahlen ausgeführt ist (Hinweis auf die göttliche Allgegenwart) könnte auch ein Sonnensymbol als Zeichen der Wiederauferstehung sein oder auf die Französische Revolution mit den Grundgedanken der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit hinweisen. Die Referentin bevorzugt aber die Deutung, dass es eher eine &#8222;Modeerscheinung&#8220; zu Beginn des 19. Jahrhunderts war und hier in Freudental einfach häufig als Grabsteinschmuck ausgewählt wurde. </p>



<p>Ein weiteres rundes Ornament oder ein Stern oder Kranz mit innenliegendem Stern taucht ebenfalls in Freudental besonders häufig auf, vermutlich entsprach es dem aktuellen Zeitgeschmack. Bei solchen Ornamenten müssen wir gut darauf achten, nicht unsere heutige Kenntnis von z.B. dem in der Sowjetzeit oft verwendeten fünfzackigen Stern zur Interpretation oder Analyse hinzuzuziehen. Denn damals war dies noch nicht bekannt, folglich auch nicht mitgedacht. </p>



<p>Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und Hefezopf ging es trotz leichten Nieselregens weiter zu dem sehr spannenden Vortragsteil &#8222;in situ&#8220; &#8211; also vor Ort auf dem seit 1811 belegten jüdischen Friedhof. </p>



<p>Für das Judentum endet das Mittelalter 1519 mit der Vertreibung der Juden aus Regensburg; danach beginnt die Frühe Neuzeit, gekennzeichnet durch die Zerstreuung oder „Atomisierung“ des jüdischen Lebens. Von wenigen Zentren abgesehen gab es nur kleine und kleinste jüdische Ansiedlungen über das Land verstreut. Mancherorts dauerte es Jahrhunderte, bis daraus wieder funktionierende Gemeinden entstanden. Friedhöfe befanden sich nie innerhalb von Siedlungen, das ist ein jüdisches Gebot der Halacha (Sammlung der jüdischen Rechtsgrundsätze).</p>



<p>Die Grabsteine und der Grabort gehören den dort Begrabenen auf ewig, deshalb nennt man den Friedhof auch „Beth Haolam“. Jüdische Gräber bestehen für die Ewigkeit, eigentlich bis zum jüngsten Gericht. Die Leichname werden nur in zwei Fällen umgebettet:</p>



<ol class="wp-block-list" type="1"><li>Umzug nach Israel, um auf dem Ölberg zu liegen und bei der Wiederkehr des Messias direkt dabei zu sein.</li><li>Wenn keine andere Möglichkeit besteht, die Gräber zu erhalten.</li></ol>



<p>Die Christen haben die mittelalterlichen jüdischen Grabsteine jedoch genommen und symbolisch wiederverwendet, um damit den Sieg des Christentums über das Judentum zu zeigen, z.B.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>in und um Regensburg: Dort wurden Grabsteine in Gebäude eingemauert zum Gedenken der Vertreibung der Juden.</li><li>im Ulmer Münster: Ein umgedrehter jüdischer Grabstein ist der Stiftungsstein des Münsters.</li><li>in Parchim: Hier liegen jüdische Grabsteine als Stufen und symbolisieren den Sieg der Ecclesia über die Synagoga, weil man über sie hinweg in die christliche Kirche geschritten ist.</li></ul>



<p>Mittelalterliche jüdische Grabsteine sind eigentlich nur auf dem Wormser Heiligen Sand und auf dem alten jüdischen Friedhof in Frankfurt (Battonnstraße) erhalten, alle anderen sind in Gebäuden verbaut worden. In Würzburg wurden in den 1980er Jahren beim Abriss eines historischen Gebäudes, nämlich einer Kloster-Erweiterung, 1500 jüdische Grabsteine aufgefunden. Sie sind im dortigen Museum &#8222;Shalom Europa&#8220; dokumentiert und gelagert, teilweise auch ausgestellt. </p>



<p>Die mittelalterlichen jüdischen Friedhöfe wurden auch nach der Vertreibung aus den Städten mit jüdischen Gräbern weiterbelegt (sofern die Friedhöfe noch existierten). Die seit dem 16./17. Jahrhundert neu angelegten Friedhöfe waren typischer Weise auf landwirtschaftlich nicht oder schlecht nutzbarem Boden, z.B. in Sümpfen oder an Berghängen gelegen, also an unbrauchbaren und manchmal sogar unheimlichen Orten wie Hinrichtungsstätten, Ruinen, keltischen und römischen Kultstätten. Deshalb gab es auch – vor allem in Süddeutschland &#8211; Verbandsfriedhöfe, die viele Gemeinden der größeren Umgebung gemeinsam nutzten, weil es für schwierig war, eigene Friedhöfe anzulegen bzw. überhaupt Grundbesitz zu bekommen, und das bedeutete im Falle eines Friedhofs &#8222;dieses Land auf ewig&#8220; zu erwerben.</p>



<p>In jüngerer Zeit besserte sich die Situation, im 19. Jahrhundert lagen Friedhöfe oft wieder deutlich besser, nahe an den Siedlungen. Unser Freudentaler Friedhof ist ein Mischfall, da er relativ weit entfernt ist vom Dorf und bereits außerhalb der Freudentaler Gemarkung liegt. Ob die Bönnigheimer Herrschaft an den Bestattungen der Freudentaler Juden verdient hat, ist noch nicht erforscht. Erst mit der Emanzipation, der bürgerlichen Gleichstellung 1864, durften Juden Grundstücke erwerben. Sie wollten die kommunalen (christlichen) Friedhöfe nicht mitbenutzen, weil dort das ewige Liegerecht nicht gewährleistet wurde.</p>



<p>Deutsche Sprache: Um 1800 findet man erste deutsche Grabinschriften in Berlin, die jedoch mit hebräischen Buchstaben notiert werden. Um 1810 entstehen erste in lateinischer Sprache notierte Inschriften. Sogenannte „Austrittsgemeinden“ wollten diese Hinwendung zur Modernität und Assimilation nicht mitmachen und forderten die Beibehaltung der hebräischen Inschriften. Dies führte zur Anlage eigener Friedhöfe oder besonderer Grabfelder für die Mitglieder dieser Austrittsgemeinden.</p>



<p>Typischer Weise wurden die Steine des Freudentaler Friedhofs aus Sandstein und Muschelkalk gehauen und von christlichen Steinmetzen bearbeitet, das erkennt man andernorts manchmal an Fehlern im Hebräischen. Seit spätestens Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es einen starken Einfluss der Umgebungskultur. Für die Grabsteine gab es dann bereits Musterbücher bei den Steinmetzen, deshalb werden auch zeitmodische Ornamente und neue Steinsorten (insbesondere Hartsteine wie z.B. schwarze Obelisken, die nach 1860 mit der neu gebauten Eisenbahn ankamen) auf den jüdischen Friedhöfen sichtbar – dies entsprach mancherorts auch dem gestiegenen Repräsentationsbedürfnis.</p>



<p>Juden haben – zumindest in Deutschland – nie ihre Friedhöfe verfallen lassen! In Mainz wurden den großen Gelehrten nach der Vertreibung und Rückkehr der jüdischen Gemeinde im Mittelalter wieder neue Grabsteine errichtet. Auch aus späterer Zeit gibt es viele Beispiele von restaurierten und ersetzten Grabsteinen. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es erste Friedhofs-Dokumentationen, weil man diese Orte von jüdischer Seite &nbsp;als Kulturdenkmale wahrnimmt und schon wissenschaftlich erforscht &#8211; Beispiel dafür ist Leopold Zunz, Begründer der „Wissenschaft des Judentums“.</p>



<p>Es gab unter den Nazis [aber auch vorher und hinterher] auf jüdischen Friedhöfen oft Schändungen, meistens ganz einfach zur Materialgewinnung. Sämtliches Metall wurde entwendet und eingeschmolzen, Steine wurden geraubt, z.B. auch für den Bau der königlichen Fasanerie auf dem Standort des früheren Freudentaler jüdischen Friedhofs. Leider gab es auch oft „einfachen“ Vandalismus.</p>



<p>Für die Ablage der kleinen Steine auf den Grabsteinen gibt es keine wissenschaftliche Erklärung, es ist aber ein uralter Brauch, um das Grab auf ewig zu kennzeichnen, damit es bis zum Ende der Zeiten nicht vergessen wird. Diese Tradition stammt aus der Wüste, weil die Begräbnisorte durch diese Steinhügel weithin sichtbar bleiben. Wichtig ist auch, dem Namen des Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren.</p>



<p>Eigentlich ist die Schrift vorherrschendes Gestaltungsmerkmal der jüdischen Grabsteine. Das älteste Symbol auf einem Grab ist eine Blume für eine „Frau Blume“, die im 14. Jahrhundert (1365) auf dem Speyrer Friedhof beerdigt worden ist. Ab dem 16. Jahrhundert findet man mit der Levitenkanne und den segnenden Priesterhänden erste jüdische Symbolik, nämlich Abstammungssymbolik. Die Leviten waren die Tempeldiener und wuschen den Priestern, die unter anderem für die Durchführung der Opferungen zuständig waren, vor dem Segen über die Gemeinde die Hände. Dafür steht die Kanne, deren Form sich auch mit der Mode der Zeit vom Waschkrug zum Trinkgefäß, dann wieder zu antikisierenden Darstellungen verändert hat. Die segnenden Hände in der charakteristischen Fingerhaltung stehen für die Kohanim, den Priesterstamm.</p>



<p>Später kommt auch das Schofar hinzu, welches an den hohen Feiertagen Rosch Haschana und Jom Kippur geblasen wird. Das Schofarblasen ist ein Ehrenamt und schwierig durchzuführen. Das Schofarhorn kann jedoch auch für die Auferstehung am jüngsten Tag stehen, denn da wird sein Ton wieder erschallen. Weitere Amtssymbole sind das Beschneidungsmesser für den Mohel (den Beschneider, ein Ehrenamt) oder eine schreibende Hand für den Sofer (den Tora-Schreiber).</p>



<p>In Osteuropa finden wir häufiger den siebenarmigen Leuchter, die Menora, als typisch jüdisches Symbol auf den Grabsteinen. Das gibt es in Freudental gar nicht. Und die Kerzensymbolik mit Leuchtern und Lichtern auf Grabsteinen – zwei Kerzen können auch einfach für eine Frau stehen, die am Schabbat die Lichter entzündet und den Segen über die Schabbatbrote spricht – kommt erst mit der Rückwanderung der Ostjuden bei uns hier an. In Freudental gibt es zwei Grabsteine mit aufgesetztem „ewigen Licht“, dies entspricht dem ewigen Licht im Tempel.</p>



<p>Ein Buch steht für Gelehrsamkeit, aber auch für Frömmigkeit. Hierbei wird insbesondere an die Meditation der der Psalmen, der Tehillim, und an ausgiebiges Tora-Studium erinnert. Dann gibt es noch so genannte Vanitas-Symbole, die für die Vergänglichkeit stehen, sind z.B. eine gebrochene Blume oder eine gebrochene Säule. Rabbiner bekommen oft sehr lange und ehrende Inschriften, manchmal liegen sie sogar in einer eigenen Ehrenreihe – dies ist jedoch in Freudental nicht der Fall.</p>



<p>Zur Namenssymbolik: Aus dem Segen Jakobs über seine Söhne (Genesis 49,1-28) und den darin verwendeten Attributen und Zuschreibungen für die 12 Stämme werden im 19. Jahrhundert folgende deutsche Namen abgeleitet:</p>



<p>Jehuda &#8211; da Jakob seinen Sohn Jehuda mit einem tapferen Löwen vergleicht, wird dieser Vorname oft zu Löwe, Löw, Leib oder Levi, Leopold, Louis.<br>Issachar &#8211; der Esel als Symbol für Geduld wird im Deutschen zu (einem geduldigen) Bär oder in anderen Schreibungen Ber, Berle, Berend und Bernhard.<br>Naftali &#8211; der Name wird zu Hirsch, Hersch, Hirz, Herz und Hermann.<br>Benjamin &#8211; aus Benjamin bildet sich Seew oder Wolf.</p>



<p>Es gab wohl auch Holzgrabsteine für Kinder oder unverheiratet und ohne Nachkommen gestorbene Juden. Man nimmt an, dass Armut dafür ausschlaggebend war oder dass das erste Gebot der Tora „Seid fruchtbar und mehret euch“ von den Verstorbenen nicht erfüllt wurde bzw. nicht erfüllt werden konnte.</p>



<p>Spätestens seit dem 18. Jahrhundert gab es Kompendien mit Gebeten und Gebräuchen rund um Tod und Trauer, Krankenversorgung und Beisetzungen. Diese „Sifrei Chajim“ oder „Bücher des Lebens“ waren vor allem im 19. Jahrhundert sehr beliebt und verbreitet und enthielten auch Musterinschriften für Grabsteine. Diese Bücher waren in hebräischen Buchstaben auf Deutsch geschrieben und das konnten auch die Frauen lesen. </p>



<p>Viele Juden konnten damals nicht mehr richtig Hebräisch verstehen, man hielt aber an hebräischen Inschriften fest, denn hebräische Grabinschriften enthielten oft Zitate aus der Tora, aus dem Talmud und aus der Liturgie und waren mit Wortspielen, Reimen, Akrosticha und Chronogrammen ausgeschmückt, mit denen die Verstorbenen geehrt wurden. Gleichzeitig wurde damit die hohe Kunstfertigkeit der Verfasser bewiesen. Diese komplexe Fertigkeit schwand jedoch immer mehr und wurde im 20. Jahrhundert nicht mehr allgemein verstanden.</p>



<p>Auf allen Grabinschriften steht oben „Po Nikbar“ für „Hier ruht“ (oder eine ähnliche Einleitungsformel) und unten ein Schlusssegen, meist mit einem Zitat aus 1 Sam 25,29 „Seine/Ihre Seele möge eingebunden sein in das&nbsp; Bündel des ewigen Lebens“. Die Toten sollen so schnell wie möglich bestattet werden, oft noch am gleichen Tag.</p>



<p>Das übergroße Grabmal von Hayum Löb Horkheimer aus dem Jahr 1835 trägt hinten eine deutsche Inschrift. Es ist die erste deutsche Inschrift in Freudental – ziemlich früh für so eine kleine Gemeinde. Horkheimer war wohl Anhänger der bürgerlichen Assimilation und des Reformjudentums – gegen den damaligen Rabbiner Schnaittacher. Die hebräische Inschrift vorne lobt seine Standhaftigkeit und dass er sich nicht von seinen (religiösen) Ursprüngen entfernt hat.</p>



<p>Am Grab von Isidor Manasse fällt auf, dass im oberhalb stehenden deutschen Text nicht so klar auf den Krieg hingewiesen wird wie im unterhalb stehenden hebräischen Text. Er starb 31jährig an den Folgen seiner im I. Weltkrieg erlittenen Verletzungen. Daher ist er auch in Freudental begraben; dies ist eher selten, da die meisten Soldaten nicht an den Heimatorten bestattet werden konnten.</p>



<p><em>Michael Volz</em>, <em>Leiter für Pädagogik &amp; Kultur</em></p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/1000-jahre-begraebniskultur-und-der-juedische-friedhof-in-freudental/">1000 Jahre Begräbniskultur und der jüdische Friedhof in Freudental</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Jüdische Familien in Freudental</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2021 14:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<div class="entry-summary">
Die Stammbäume der Freudentaler Jüdinnen und Juden finden Sie (nach Anmeldung) in der großen Datenbank www.juedische-familien.de. Die Erstellung und das Einpflegen eines großen Teils der Daten aus dem Freudentaler Friedhofsbuch hat unser FSJ&#8217;ler Linus Englert besorgt. Die Nutzung dieser Datenbank&#8230;
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<p>Die Nutzung dieser Datenbank ist in erster Linie für Familienangehörige bestimmt. Bitte nehmen Sie über die Homepage persönlich Kontakt zu Frau Andrea Dettling auf, um einen Zugang zu erhalten. </p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/juedische-familien-in-freudental/">Jüdische Familien in Freudental</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Weg der Erinnerung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Volz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 14:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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Der „Garten der Erinnerung“ will ein Ort des Innehaltens und der Betrachtung sein. Er soll, im Bewusstsein ihres entsetzlichen Endes, an die über 200 Jahre währende jüdische Präsenz in Freudental erinnern. Über 200 Jahre, in denen Juden so selbstverständlich zu&#8230;
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der „Garten der Erinnerung“ will ein Ort des Innehaltens und der Betrachtung sein. Er soll, im Bewusstsein ihres entsetzlichen Endes, an die über 200 Jahre währende jüdische Präsenz in Freudental erinnern. Über 200 Jahre, in denen Juden so selbstverständlich zu Freudental gehörten wie Christen, in denen sie in Harmonie wie Konflikten Nachbarn waren und Freudental als ihre Heimat betrachteten. Eine Gemeinsamkeit waren die Bauerngärten und Obstwiesen, denen Juden wie Christen Früchte und Freude verdankten und die unsere Landschaft prägen.</p>



<p><em>PATH OF REMEMBERANCE: The “Garden of Remembrance” is a place of pause and contemplation. Aware of the horrific end of the Jewish presence in Freudental, it is intended to recall this period that lasted over 200 years. 200 years, in which Jews belonged as naturally to Freudental as Christians, in which they were neighbours in harmony and conflict and regarded Freudental as their home. The “Garden of Remembrance” was inspired by the descendants of the Freudental Jews, and it owes its creation to civic commitment.</em></p>



<p>Der „Garten der Erinnerung“ wurde von Nachfahren der Freudentaler Juden angeregt, seine Verwirklichung verdankt er bürgerschaftlichem Engagement. Mit Ihrem Smartphone oder Tablet können Sie ihn zum Ausgangs- und&nbsp;Ruhepunkt eines Rundgangs durch Geschichte und Landschaft unseres Ortes machen.</p>



<p>Bitte schauen Sie auch auf die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Internetseite Freudentaler-Kulturwege (opens in a new tab)" href="https://freudentaler-kulturwege.de/garten-der-erinnerung/" target="_blank">Internetseite Freudentaler Kulturwege</a>.</p><p>The post <a href="https://pkc-freudental.de/weg-der-erinnerung/">Weg der Erinnerung</a> first appeared on <a href="https://pkc-freudental.de">PKC Freudental</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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