So 24.05.2020 > 14 Uhr > Öffentliche Führung > 10 €

SARA UND DER WUNDERRABBI

Theater-Spaziergang in die jüdische Vergangenheit

EMMA SCHMID, FSJ`lerin
MICHAEL VOLZ, Leiter für Pädagogik & Kultur

Seit 1723 durften Juden mit einem Schutzbrief in Freudental wohnen und im Jahr 1770 erbauten sie ihre zweite Synagoge. Viele weitere Spuren im Ort und in schriftlichen Quellen zeugen von blühendem Leben dieser jüdischen Gemeinde und von ihrem Einfluss weit ins Umland hinaus. Als der „Wunderrabbi“ Joseph Mayer Schnaittacher im Jahr 1861 starb, waren sogar fast die Hälfte der Freudentaler Einwohner Juden.

In der Rolle dieses Rabbiners und seiner jungen Frau Sara, einer geborenen Levi aus Freudental, erzählen wir aus der Blütezeit der hiesigen jüdischen Gemeinde, zeigen zuerst die klassizistische Synagoge mit der Genisa und führen die Gruppe anschließend bis zum jüdischen Friedhof. Männer sind freundlich gebeten, hierfür eine Kopfbedeckung mitzubringen.

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