JÜDISCHE IDENTITÄT NACH DER EMANZIPATION

So 16.10.2022 > 18 Uhr > Vortrag > € 15 (erm. € 5)

DR. ANIKA REICHWALD

Zwischen dem Wunsch nach Zugehörigkeit einerseits und religiöser Tradition andererseits standen Juden (w/m/d) in der Emanzipationszeit im deutschen Kaiserreich und in Europa. Sie versuchten eine Annäherung an die jeweilige Mehrheitsgesellschaft, um gleichberechtigt zu leben, aber dadurch entwickelte sich die jüdische Minderheit weg von religiösen Bräuchen und Traditionen.

Der Vortrag fragt, was von der jüdischen Identität bleibt zwischen der Hoffnung auf Zugehörigkeit und dem Festhalten an alten Konventionen. Hierfür nimmt die Referentin insbesondere jüdische Sammlungen, Ausstellungen und Museen in den Blick.

Dr. Anika Reichwald ist Kuratorin am Jüdischen Museum Hohenems (Vorarlberg). Sie publiziert zu literarischem Antisemitismus, deutsch-jüdischer Literatur und Kultur sowie zum zukünftigen Umgang mit Interviews von Zeitzeugen (w/m/d).

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