Mit Bildung und Information gegen den Hass

In einem Interview mit der Ludwigsburger Kreiszeitung hat Herbert Pötzsch am 25. Mai 2021 engagiert dargelegt, wie das PKC auf den zunehmenden Antisemitismus reagiert – nämlich durch Bildung und Information anstatt mit öffentlichen Erklärungen. Der ehemalige Bürgermeister von Marbach war sechs Jahre Erster Vorsitzender des Vereins Pädagogisch-Kulturelles Centrum Ehemalige Synagoge Freudental. (Das Foto oben zeigt ihn bei der PKC-Exkursion nach Marbach und ins dortige Literaturarchiv im Oktober 2019.)

Link zum Interview „Mit Bildung und Information gegen den Hass“ in der Ludwigsburger Kreiszeitung am 25. Mai 2021

Die Leitlinien der intensiven Bildungsarbeit gegen den Antisemitismus, wie sie am PKC geleistet wird, hat Michael Volz, Leiter für Pädagogik & Kultur, auch in einem Aufsatz ausformuliert, der im Frühjahr 2021 auf zwei Internetportalen veröffentlicht wurde:

Bildung gegen Antisemitismus – eine ehemalige Synagoge als „Schul“
Das Portal Lernen aus der Geschichte bietet mit seinen knapp 5.000 Einträgen einen kostenlosen Fundus von Unterrichtsmaterialien und Methodenvorschlägen für Lehrer und Pädagogen (m/w/*). Lernen über die Geschichte enthält immer Vergangenheitsdeutungen, Gegenwartswahrnehmungen und Zukunftserwartungen. Eine gute historisch-politische Bildung vermittelt deshalb nicht nur Informationen über Ereignisse, Namen und Daten. Vielmehr regt sie Lernende an, Wissen zu reflektieren und es sinnbildend mit ihrer Gegenwart und ihren Zukunftserwartungen und -wünschen zu verbinden.

Bildung gegen Antisemitismus – eine ehemalige Synagoge als „Schul“ und Begegnungsstätte

Der „Zitronenfalter“ ist die Zeitung der evangelischen Gruppe „Kirche für morgen“ und das aktuelle Heft 1.2021 beschäftigt sich mit der Frage „Einfach nur die Klappe halten? Oder sich doch einmischen?“. Auf der Seite 14 des Hefts wird das Konzept des PKC vorgestellt.