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Veranstaltungen im: MAI   JUN   JUL   AUG   SEP

 

WER NICHT AN WUNDER GLAUBT, DER IST KEIN REALIST.
Ben Gurion (1886 - 1973)

In diesem Sinne wurde das Pädagogisch-Kulturelle Centrum Ehemalige Synagoge begründet. Mehr als 30 Jahre später ist diese Einrichtung immer noch und immer wieder neu wichtig als Ort der Erinnerung und des Lernens. Besonders als Ort der Begegnung von Menschen jeden Alters, Kultur und Religion.

Zur Begegnung im Rahmen kultureller Veranstaltungen laden wir Sie mit diesem Programm herzlich ein.

Wir freuen uns, Sie im PKC Freudental begrüßen zu dürfen!


 

  14.05.2017 > 17:00 Uhr > Vortrag & Gespräch > € 10  

GÄRTEN DER WISSENSCHAFT
Genisa - das verborgene Erbe
der jüdischen Gemeinde

PROF. DR. ANDREAS LEHNARDT, Universität Mainz

Als 1983 im Zuge der Sanierungsarbeiten des Dachstuhls der ehemaligen Synagoge Freudental die Genisa gefunden wurde, wusste zuerst niemand etwas mit diesem "Schutt“, bestehend aus Büchern, Schriftstücken, textilem Material und persönlichen Dokumenten anzufangen. Einzelne Objekte sind seit 1998 in der Ausstellung auf der Frauenempore zugänglich.

Aktuell werden in einem groß angelegten Forschungsprojekt, unter Federführung von Dr. Andreas Lehnardt, Professor für Judaistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Funde katalogisiert und digital erfasst.

Prof. Dr. Andreas Lehnardt, einer der wenigen Fachleute für die Erforschung von Genisot (Mehrzahl von Genisa), berichtet über den Stand der Arbeiten und erläutert die wissenschaftlichen Erkenntnisse.

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  24.06.2017 > 9:00-18:00 Uhr > Exkursion > € 50*  

JOSEPH SÜSS OPPENHEIMER
Stationen seines Lebens und Sterbens

DR. GUDRUN EMBERGER, Historikerin
FLORIAN AHLBORN und ANJA RAMBOW, Sprecher


Die Hinrichtung des Joseph Süß Oppenheimer genannt "Jud Süß“ war ein Spektakel, zu dem im Februar 1738 Tausende Schaulustige nach Stuttgart strömten. Mit diesem Justizmord fand ein von antijüdischen Ressentiments geprägter Kriminalprozess sein unrühmliches Ende.

Die Exkursion führt an die wichtigsten mit dem Leben und Wirken Süß Oppenheimers verbundenen Stätten im damaligen Herzogtum Württemberg: nach Ludwigsburg, auf den Hohenasperg und nach Stuttgart. Dr. Gudrun Emberger, eine der besten Kennerinnen der Prozessakten, wird die Biographie des Joseph Süß Oppenheimer vorstellen und deutlich machen, welchen Kräften er zum Opfer fiel. Eindrücklich vorgetragene Quellentexte lassen ein authentisches Bild der Ereignisse entstehen.
Einen Einblick in die Originalakten wird in Stuttgart im Hauptstaatsarchiv exklusiv durch Präsident Prof. Dr. Robert Kretzschmar ermöglicht. Letzte Station ist der Ort, an dem der Galgen stand. In der heutigen Hochhaussiedlung hat es sich eine Künstlergruppe zur Aufgabe gemacht, die sichtbaren, wie die unsichtbaren Spuren dieses Justizskandales zu sammeln.

*inklusiv Tagesverpflegung

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Unter dem Titel FREUDENTALER BLÄTTER veröffentlicht das Pädagogisch-Kulturelle Centrum Ehemalige Synagoge Freudental seit 2004 wissenschaftliche Publikationen zur jüdischen Geschichte Freudentals. Die ersten Publikationen "Die Freudentaler Rabbiner“ sowie "Joseph Süß
Oppenheimer“ waren lange vergriffen. Zusammengefasst in einen Band, liegen die FREUDENTALER BLÄTTER 1 und 2 jetzt wieder vor.

Herausgeber: PKC Freudental
ISBN: 978-3-9809962-9-7    •   € 12,00


Erhältlich in der Geschäftsstelle oder >hier zu bestellen

 

 


  30.06.2017 > ab 18:30 Uhr > Konzert > € 25  

OpenAir-Konzert
im Hof der Ehemaligen Synagoge
EL VIOLIN LATINO

GREGOR HUEBNER, violin
KLAUS MUELLER, piano
LINCOLN GOINES, bass
JEROME GOLDSCHMIDT, perc


“Huebner schafft es auf beeindruckende Weise, die Geige in diesen (lateinamerikanischen) Musikstilen wie selbstverständlich wirken zu lassen und beherrscht die dynamischen wie lyrischen Momente gleich stark. Mit seiner Geige hat er der Latin Music einen neuen Sound
verpasst.“ (Jazzthing)

"Im lateinamerikanischen Soundgefüge hat die Violine eine lange Tradition. Gregor Huebner gibt ihr eine
moderne Stimme.“ (Jazzpodium)

Gregor Huebner, 1967 in Stuttgart geboren, studierte klassische Violine in Wien und Stuttgart. Mit einem Master Degree und einem President´s Award in Jazzklavier und Komposition beendete er seine Studien an der Manhattan School of Music in New York. Eigentlich hatte ihn der Jazz zum Big Apple gezogen. Doch sehr schnell entdeckte er seine Leidenschaft für die lateinamerikanischen Clubs.
EL VIOLIN LATINO erzählt die, Kontinente und Jahrzehnte überspannende, Reise der Violine als Instrument der Aristokratie, die sich selbst in einer kubanischen Charanga-Band oder bei einer Party in Brasilien wiederfindet. In bekannten Melodien, originellen eigenen Kompositionen mit unerwarteten Arrangements verweben sich leidenschaftliche und verträumte Klänge zu einem verschwenderischen Widerhall.

Beginnen Sie diesen besonderen Abend mit den letzten Sonnenstrahlen im Hof der Ehemaligen Synagoge bei netten Begegnungen und der Möglichkeit zum Gespräch. Wir bieten kleine Köstlichkeiten und Getränke an.

Mit mitreißenden Rhythmen stimmen die BOURBON STREET RAMBLERS ein, bevor um 20:30 Uhr die Musiker um GREGOR HUEBNER unterm Sternenhimmel EL VIOLIN LATINO erklingen lassen.

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  12.07.2017 > 19:00 Uhr > Präsentation > Spende erwünscht  

POLITISCHER EXTREMISMUS
Projekt im Rahmen des FSJ Kultur

MORITZ ROTHHAAR

Extremismus jeder Colour und Ausprägung hat sich Moritz Rothhaar zum Thema gemacht. Welche Gruppierungen treten auf, was sind deren Ziele, Methoden und Erkennungszeichen? Wie kann der Bedrohung begegnet werden?

Als FSJ`ler begleitet er während eines Jahres die historisch-politische, pädagogische sowie kulturelle Arbeit des PKC Freudental. FSJ ist die Abkürzung für Freiwilliges Soziales Jahr, ein Freiwilligendienst.

Am Ende dieses Jahres steht die Präsentation der Projektergebnisse: fachliche Erkenntnisse, aber auch die Ergebnisse aus der Ansprache Jugendlicher zu einem spannenden, für alle wichtigen Thema.  

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Vorankündigung zum Programm 2/2017  

  10.09.2017 > 18:00 Uhr > Konzert > € 15  

COLLAGEN

KLEZTETT, Stuttgart

Collagen – moderner Klezmer gepaart mit unbändiger Spielfreude!

Das Ensemble um die Klarinettistin Elisabeth Brose überzeugt mit eigenen Arrangements und farbigen Improvisationen – mal solistisch, mal im Duett, manchmal überraschend und immer schlicht einmalig.

Klezmer wird als die unmittelbare Weitergabe von Musik verstanden. So inspiriert begeben sich die sechs Musiker mit großer Experimentierfreude in verschiedene musikalische Gefilde.

In Kooperation mit der Stadt Sachsenheim

Ein Beitrag zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur, der am 03. September 2017 begangen wird.

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Jederzeit können Sie einen Termin für Vortrag & Führung oder den Literarischen Weg – einen Spaziergang durch das ehemalige Judendorf Freudental – vereinbaren.

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