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Genisa - Dauerausstellung

Das verborgene Erbe der jüdischen Gemeinde Freudentals


Bei der Renovierung der Synagoge 1983 wurden auf deren Dachboden Bücher, Schriftstücke, Gebetsschals und persönliche Dokumente gefunden. Sie sind bruchstückhaft überliefert und haben somit einen fragmentarischen Charakter. Sie dokumentieren exemplarisch die Alltagskultur der deutschen Landjuden und eröffnen einen Zugang zu der zerstörten, verschwundenen und vergessenen Welt des deutschen Landjudentums.

Einerseits waren die Landjuden in ihrem religiösen und kulturellen Leben überwiegend von der christlichen Dorfgesellschaft abgegrenzt, andererseits aber mit dieser ökonomisch und durch Nachbarschaftsbeziehungen verflochten.

Die Ausstellung auf der Frauenempore zeigt ausschließlich Originaldokumente. Die Fundstücke sind kulturhistorisch und volkskundlich von großer Bedeutung. Themen sind: Thora und Bibel, Shabbat und Feiertage, rabbinische und jiddische Literatur, Schule, Geburt und Heirat. Der zeitliche Bogen umspannt mehr als 2 Jahrhunderte.

> Ausgewählte Stücke im MUSEUM DIGITAL

> Besuch der Ausstellung mit Erläuterungen nach Vereinbarung
Für Schulen und Gruppen der Erwachsenenbildung bieten wir den Besuch der Ausstellung in Verbindung mit einem Lerntag an. Ansprechpartnerin: Barbara Schüßler

 


 

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch Spenden von Stiftungen sowie von Freunden und den Mitgliedern unseres Vereins. Unser besonderer Dank gilt den Sponsoren:


> Robert Bosch Stiftung Stuttgart
> Wüstenrot Stiftung Deutscher Eigenheim Verein Ludwigsburg
> Kreissparkasse Ludwigsburg Stiftung Kunst, Kultur und Bildung

Kurator und Texte:
Dr. Falk Wiesemann, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Restaurierung:
Martin Haußmann, Württembergisches Landesmuseum Stuttgart

Ausstellungskonzeption:
Ludwig Bez, Pädagogisch-Kulturelles Centrum, 1998